Geld damit sparen: Haushalte verwenden Kamin-Asche weiter

Eine nicht zu erkennende Person öffnet gerade mit der linken Hand die Glastür eines Kamins. Mit der rechten Hand nimmt sie mit einer Schaufel die Asche heraus.
Symbolbild © istockphoto/Ana-O

Gerade zur Winterzeit setzt sich ein weiterer Trend zum Sparen durch. Immer mehr Haushalte verwenden ihre Kamin-Asche weiter. Dieser ist ganz einfach umzusetzen und spart nicht nur Geld.

Immer mehr Haushalte verwenden ihre Kamin-Asche weiter. Mit diesem Trick kann man nicht nur bares Geld sparen, sondern auch Tier und Umwelt schonen – wenn man es richtig angeht.

Alternative zur Heizung: Immer mehr Menschen schaffen sich einen Kamin an

Immer mehr Haushalte nutzen wieder Kamine, um die eigenen vier Wände zu beheizen. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, dass sich das Haus oder die Wohnung schneller erwärmt, sondern auch die Romantik und Gemütlichkeit, die ein Kamin zur Winterszeit mit sich bringt. Zudem denken dabei viele Menschen wirtschaftlich. Sich Holz zu besorgen, erscheint vielen günstiger als das Beheizen durch Strom und Gas, denn die Äste könnte man entweder aus dem eigenen Garten oder sogar im Wald finden. Doch Vorsicht! Bei Letzterem muss man sich an strenge Regeln halten, wenn man sich kein Bußgeld einhandeln will. Denn einfach in den Wald gehen und Bäume fällen oder Äste absägen darf man natürlich nicht.

Lesen Sie auch
Neue Maßnahmen bei Sparkasse – Das müssen Kunden beachten

Einfach im Restmüll entsorgt – Kamin-Asche kann noch mehr

Doch was tut man, wenn das Holz abgebrannt ist und die Asche sich schon im Kamin stapelt? Viele Menschen greifen dann zur Schaufel und entsorgen die Asche im Restmüll. Dabei müssen Kamin-Besitzer jedoch daran denken, dass sie die Asche zuvor erst bis zu 48 Stunden lang auskühlen lassen müssen. Eine Entsorgung in der Bio-Tonne ist verboten.

Immer mehr Haushalte haben jetzt jedoch eine besondere Spar-Möglichkeit entdeckt und verwenden die Kamin-Asche weiter. Auf den Treppenstufen oder kurzen Wegen kann man sie zum Streuen benutzen, wenn Schnee und Eis auf den Wegen einen Sturz sehr wahrscheinlich machen. Während Streusalz teurer ist und den Gefrierpunkt senkt, verhindert die Kamin-Asche einfach nur, dass man ausrutscht. Sie ist zudem für Umwelt und Tiere ungiftig, vorausgesetzt, man hat nur unbehandeltes Holz verbrannt. Doch Vorsicht: Sind Schnee und Eis geschmolzen, sollte man auch die Asche aufkehren. Ansonsten verschmutzt man sich seine Wege und trägt sie anschließend wieder zurück ins Haus.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)