
Die Menschen hierzulande wollen und müssen Geld sparen. Experten haben nun die größten Stromfresser im Haushalt gefunden. Die Ergebnisse mögen die meisten überraschen, denn die Liste führt Geräte an, die man gar nicht als Erstes auf dem Schirm hat.
Mit diesem Ergebnis haben die meisten wohl nicht gerechnet. In einer Studie fanden Fachleute nun die größten Stromfresser im Haushalt. Deshalb sollte man sich genau diese Geräte zuerst vornehmen, wenn man Strom sparen will.
Voller elektrischer Geräte: Haushalte verbrauchen im Jahr viel Strom
Ein Leben ohne elektrische Geräte können sich wohl die wenigsten heutzutage nicht mehr vorstellen. Egal, ob es dabei ums Kochen, Backen, Saubermachen oder um elektronische Unterhaltung geht – nichts von den Geräten wollen wir missen. In der Küche sorgen Backofen, Ceranfeld, Mixer, Kaffeemaschine und viele andere Geräte für deutliche Erleichterung. Die Vorgänge dauern nur wenige Minuten und machen das Leben sehr viel angenehmer.
Die Nutzung von Elektrizität hat natürlich auch einen Nachteil: Der Stromverbrauch stieg im Laufe der Jahrzehnte deutlich an und sorgte dafür, dass auch die Stromnachzahlungen den Haushalten ganz schön zu schaffen machten. Dies führte wiederum dazu, dass die Menschen wieder mehr sparen wollen. Tipps und Tricks hierzu finden sich im Internet zuhauf.
Stromfresser im Haushalt: Darauf sollten Verbraucher besonders achten
Eine Umfrage unter 8.500 Haushalten hat nun ergeben, wofür die Verbraucher am meisten Strom verbrauchen. Die meisten Menschen dürften dabei zunächst an die Waschmaschine, den Trockner oder sogar den Herd oder Backofen denken. Die Studie hat nun jedoch zutage gefördert, dass ein ganz anderer Bereich den meisten Strom frisst. Mit 712 Kilowattstunden und 30 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts schlagen die IT-Geräte zu Buche. Fernsehen, Tablets, PCs, Spielekonsolen – mit all diesen Geräten verbrauchen die Bürger hierzulande den meisten Strom. Mit 210 Kilowattstunden pro Jahr ist die Küche der geringste Stromfresser. Beim Waschen und Trocknen verbrauchen die Haushalte durchschnittlich 206 Kilowattstunden. Auf die Beleuchtung entfallen 298 kWh. Kühlgeräte verbrauchen gerade einmal 247 Kilowattstunden.
Deshalb raten Experten dazu, die IT-Geräte weniger zu nutzen. Ein wichtiger Aspekt sei dabei auch das Homeoffice. Wer von zuhause aus arbeitet, bezahlt natürlich mehr Strom als jemand, der zum Arbeiten ins Büro fährt.
(Quellen: BDEW, prolytics, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














