
Um zu Hause Geld zu verstecken, sollten Sparer zur Sicherheit einiges beachten. Einige Orte in den eigenen vier Wänden sind schlichtweg ungeeignet. Absolute Tabus und welche Geheimverstecke laut Experten am besten sind.
Nicht selten landet Bargeld unter der Matratze. Wer allerdings glaubt, ein sicheres Versteck gefunden zu haben, irrt. Diebe haben leichtes Spiel. Folgende Verstecke sind stattdessen geeignet.
Sichere Menge: Wie viel Bargeld Haushalte verstecken sollten
Wer Geld spart, nutzt nicht nur das Tagesgeldkonto. Auch das klassische Sparschwein ist beliebt, um den einen oder anderen Schein aufzubewahren. Um für Notfälle gewappnet zu sein, ist das Horten von Bargeld in Deutschland ohnehin geläufig. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät dazu, Bargeld für Krisensituationen bereitzuhalten. Wie hoch die Summe ausfallen sollte, hängt grundsätzlich von der Größe eines Haushalts ab. In besonderen Fällen, etwa wenn durch Krankheit zusätzliche Ausgaben für Medikamente und Hilfsmittel anfallen, hilft eine großzügigere Kalkulation. Große Mengen Bargeld sollten jedoch keinesfalls achtlos oder an offensichtlichen Orten herumliegen. Etwa 500 bis 1.000 Euro werden prinzipiell empfohlen.
Geld zu Hause horten: Absolute Tabu-Verstecke
Laut Allianz-Versicherung gehört Bargeld in den eigenen vier Wänden nicht in die Vase und auch nicht in die Kaffeedose. Wer clever ist, vermeidet außerdem die Schublade am Schreibtisch, das Kopfkissen und auch ein Versteck zwischen Büchern. Diebe schauen oft an diesen Stellen nach. Geeignet sind Verstecke in Räumen, in denen seltener gesucht wird. Dazu gehört die Toilette. Eine Möglichkeit ist es, Geld zwischen einer Toilettenpapierrolle aufzurollen und unauffällig abzulegen. Eine weitere Idee ist, Bargeld in eine Plastiktüte zu geben und es anschließend in einem Eisbehälter einzufrieren.
Allerdings gibt es keine 100-prozentige Garantie, dass Langfinger die Scheine nicht doch entdecken, wenn sie mit Bedacht vorgehen und Zeit haben. Bei großen Mengen raten Experten deshalb explizit zu anderen Lösungen. Demnach sollte man seinen Besitz lieber in ein Bankschließfach legen. Auch ein fest verankerter Heimtresor kann eine sichere Option sein. Und wer verreist, sollte seinen Aufenthaltsstatus am besten nicht öffentlich posten. Diese Information könnte Diebe dazu verführen, das unbeaufsichtigte Haus aufzusuchen und zuzugreifen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














