
Was lange Zeit als Allerweltsmethode galt, verliert nun an Bedeutung. Denn immer mehr Gartenbesitzer nutzen keine Gießkanne mehr, sondern haben schonendere und vor allen Dingen effizientere Methoden gefunden.
Inzwischen hat auch die altbewährte Gießkanne ausgedient, denn immer weniger Gartenbesitzer nutzen sie. Die lästige Pflicht wurde durch andere, effizientere Methoden ersetzt.
Eine lästige Pflicht: Bei heißem Wetter unabdingbar
Die Temperaturen steigen an und bescheren uns eine echte Hitzewelle, die auch nachts nicht wirklich abklingen will. Dies bedeutet auch einen deutlichen Mehraufwand für Hobbygärtner. Sie müssen nun öfter zur Gießkanne greifen als noch zu kälteren Zeiten. Experten warnen jedoch dringend davor, die Pflanzen während der Mittagszeit oder generell während der Sonnenzeit zu gießen. Zum einen würde das Wasser ungenutzt sofort wieder verdampfen. Zum anderen kann man die Blätter der Pflanzen dauerhaft schädigen, da man sie quasi verbrennt.
Und auch wer in den Urlaub fährt, kennt das Problem: Ständig muss man jemanden finden, der bereit ist, sich regelmäßig um die Pflanzen zu kümmern. Zum einen mag einen vielleicht das schlechte Gewissen plagen. Zum anderen macht man sich jedoch auch abhängig von einer anderen Person. Deshalb gibt es inzwischen Alternativen, die bei den Menschen weitaus mehr Anklang finden als die althergebrachte Gießkanne.
Gartenbesitzer nutzen keine Gießkanne mehr: Alternativen sind auf dem Vormarsch
Die klassische Gießkanne hat bei vielen Hobbygärtnern wohl inzwischen ausgedient. Denn neben der lästigen Pflicht schadet sie eigentlich auch mehr, als dass sie nutzt. So landet das Wasser entweder auf den Blättern und zerstört sie oder kommt gar nicht überall dorthin, wo die Flüssigkeit dringend benötigt wird.
Gleich mehrere beliebte Alternativen finden derzeit Anwendung. Zum einen gibt es die klassische Olla, die man sich einfach selbst bauen kann. Dazu nimmt man zwei unglasierte Tontöpfe, klebt sie an den Öffnungen aufeinander und verschließt ein Loch. Dann gräbt man sie in die Erde ein und befüllt sie mit Wasser. Der Ton ist flüssigkeitsdurchlässig und gibt das Wasser stetig und in kleinen Mengen an die Erde ab, gerade so viel, wie die Pflanzen benötigen. Wer nichts kaufen möchte, verwendet einfach eine 1,5-Liter-PET-Flasche. Kleine Löcher in den Deckel stanzen und sie verkehrt herum in die Erde einbuddeln. Das Wasser sickert so ebenfalls langsam, aber beständig in die Erde. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, um die Pflanzen stetig, aber langsam zu bewässern.
(Quellen: Plantura, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














