„Gesund ist teuer“: Beliebtes Gemüse mit massiver Preisexplosion

Blick auf die Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarkts. Über dem Obst und Gemüse hängen mehrere rote Schilder, die auf einen Rabatt hinweisen. Im Supermarkt sind einige wenige Kunden unterwegs.
Symbolbild © imago/Manfred Segerer

Wer hochwertige Lebensmittel einkaufen will, muss oft tiefer in die Tasche greifen. Dass „gesund“ gleich „teuer“ bedeutet, stimmt aber nicht immer. Das dürfte sich für viele Verbraucher mittlerweile geändert haben, weil sogar die Gemüsepreise durch die Decke schießen.

Für einen Salat am Mittag oder eine Gemüsebeilage zum Abendessen zahlen Verbraucher heute mehr Geld. Wer auf baldige Besserung hofft, wird enttäuscht. Die Preise für gängige Gemüsesorten sind erneut explodiert.

Verbraucher dürften sich einig sein: Gesund ist heute teuer

Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Vor allem auf Gemüse können Haushalte trotz der gestiegenen Preise im Handel nicht verzichten. Eine mögliche Folge ist der Verzicht auf andere Produkte, um Geld einzusparen. Auch jetzt müssen Verbraucher wieder Teuerungen beim Gemüse hinnehmen. Wer sparen will, vergleicht vor jedem Einkauf unterschiedliche Angebote der Discounter und Supermärkte miteinander und hofft auf Rabattaktionen.

Besonders ärgerlich für viele Kunden ist, dass es sich nicht um exotische, sondern gängige Gemüsesorten handelt, deren Preis explodiert ist. Fast bis zu 40 Prozent teuer waren Salatgurken zum Beispiel im Februar. Experten erklären, dass Preisschwankungen unter anderem mit den Witterungsbedingungen zusammenhängen, etwa in südeuropäischen Ländern. Auch für Paprika müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Zwei beliebte Gemüsesorten, die regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Teuerungen wurden außerdem beim Eisbergsalat festgestellt.

Lesen Sie auch
Millionen Krankenkassen-Versicherte müssen bald mehr zahlen

Wie Konsumenten trotz der hohen Preise sparen können 

Neben dem Wetter spielt die Erntezeit eine wichtige Rolle. Wenn hierzulande weniger geerntet wird, etwa während der Wintermonate, bekommen Konsumenten das zu spüren. Viele Gemüsesorten sind dann teurer. Wer auf saisonales Gemüse wie Spargel im Frühling setzt, kann in der Regel sparen. Derzeit gibt es jedoch geringere Mengen auf dem Markt, was eine Preissteigerung zum Saisonstart begünstigt. Schon bald könnten die Preise für Spargel aber sinken, wenn das Wetter milder wird. Um Geld zu sparen, lohnt sich zudem ein Blick in die jeweiligen Apps der Supermärkte. Dort bieten Lebensmittelhändler häufig Vorteilsprogramme und wechselnde Rabattcoupons für registrierte Kunden an.