Gewaltiger Vulkanausbruch könnte in Deutschland bevor stehen

Vulkan vor Ausbruch
Symbolbild

Kombination von Hebung und Dehnung der Erdoberfläche. Forscher sind beunruhigt. Steht jetzt ein gewaltiger Vulkanausbruch bevor?

Dass es einen aktiven Vulkan in der Eifel gibt, ist längst bekannt. Deutsche Forscher haben einen aktiven Vulkanismus bereits letztes Jahr festgestellt.

US-Forscher fanden beunruhigendes heraus

Nun haben US-Forscher in einer Studie eine außergewöhnliche Kombination aus Hebung und Senkung des Untergrunds in der Eifel festgestellt.

Diese ungewöhnlichen Aktivitäten führen zu der Frage, ob uns in Deutschland vielleicht bald ein gewaltiger Vulkanausbruch bevorsteht.

Der letzte Vulkanausbruch in der Eifel liegt ca. 13.000 Jahre zurück. Der Vulkanismus ist in dieser Region aber immer noch aktiv. Daher trägt sie auch den Namen Vulkaneifel.
Das gesamte Gebiet der Vulkaneifel umfasst auch Luxemburg, den Osten Belgiens und den Süden der Niederlande.
Wissenschaftler vermuten, dass sich unter der Eifel Magma in einer Tiefe von rund 50 Kilometern ansammelt. Das Zentrum der starken Hebungen ist jedoch die Eifel.
Vulkanisches System wurde auch von deutschen Forschern belegt

Die Eifel ist ein aktives vulkanisches System. Das stellten auch deutsche Forscher im letzten Jahr fest.

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Seit 2013 wurden immer wieder kleine Erdbeben in einer Tiefe von zehn bis 45 Kilometern aufgezeichnet. Und zwar unter dem Laacher See.

Deutsche Forscher geben Entwarnung

Ein Vulkanausbruch in Deutschland ist derzeit nicht zu befürchten, teilt Torsten Dahm vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam mit. Dahm war an der deutschen Studie beteiligt.

Ein größerer Ausbruch wird erst weit in der Zukunft erwartet. Vermutlich dann in der Osteifel.

Die Entwicklung in der Eifel soll jedoch weiterhin beobachtet werden. Darin sind sich die Experten einig.

Thomas Dreher vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz ist für einen unbedingten Ausbau der Messungen in der Region rund um den Laacher See.

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Eine Gefahr für die Menschen oder die Infrastruktur besteht allerdings nicht. Und wohl auch nicht in den nächsten 1.000 Jahren, gibt er an.

Es hat also niemand etwas zu befürchten.