Giftpflanze entfernen im November in Gärten – „Sieht harmlos aus“

Ein älterer Mann steht in einem Garten zwischen hoch gewachsenen gelben Blumen und schneidet gerade einige von ihnen ab. Einen Strauß hält er bereits in der Hand. Der Mann trägt eine Schürze.
Symbolbild © imago/blickwinkel

Experten warnen vor einer Giftpflanze in unseren Gärten, die man besonders jetzt im November noch gut entfernen kann. Sie sieht zwar harmlos aus, kann aber großen Schaden bei Mensch und Tier anrichten.

Sie schaut schön und harmlos aus. Und doch sollte man diese Giftpflanze noch im November unbedingt aus dem eigenen Garten entfernen. Experten sehen den richtigen Zeitpunkt genau jetzt.

Schaut schön aus, ist aber extrem giftig

Es gibt Pflanzen in unserem Garten, die lehnen wir von vornherein ab. Wer mag schon gerne das Unkraut, das sich seinen Weg durch jede kleine Ritze bahnt und das Bild eines gepflegten Gartens erheblich stört. Zwar wird der Wildwuchs durch die kühleren Temperaturen gemindert, doch das heißt noch lange nicht, dass er sich nicht weiter breitmacht. Es gibt jedoch Gewächse, die praktisch auf einmal in den Gärten auftauchen und so schön anzusehen sind, dass man sie am liebsten gar nicht entfernen möchte – auch wenn es sich dabei um Pflanzen handelt, mit denen man vielleicht nicht gerechnet hat. Doch leider sind nicht alle Pflanzen ungefährlich. Gerade wenn man auch noch kleinere Kinder oder Haustiere hat, kann es richtig gefährlich werden. Von dem Riesenbärenklau haben wir euch bereits berichtet. Es gibt jedoch eine weitere Pflanze, die schön aussieht, aber extrem giftig ist.

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Im November unbedingt entfernen: Giftpflanze kann man jetzt effektiv bekämpfen

Gerade im ersten Jahr im November sieht diese Pflanze ganz unscheinbar und harmlos aus. Sie bildet auf dem Boden eine Rosette aus grünen Blättern und wächst bodennah. Während sie noch keine Blüten hat, bildet sie unter der Erde eine widerstandsfähige kräftige Pfahlwurzel. Während andere Pflanzen im Winter vergehen, bleibt sie wunderschön grün.

Im Frühling treibt sie dann komplett aus und zeigt sich mit schönen gelben Blütenblättern. Doch das Jakobskreuzkraut kann bei Aufnahme schwere Vergiftungserscheinungen auslösen, die schwere Lebererkrankungen zur Folge haben. Schuld daran sind die in den Blüten und Knospen enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, raten Experten dazu, die Giftpflanze im November unbedingt zu entfernen. Man sollte dazu die Pfahlwurzel ausgraben und dafür sorgen, dass es keine Rückstände mehr gibt. Diese gehört dann in den Restmüll, auf keinen Fall jedoch auf den Komposthaufen. Denn dort kann sie sich weiterhin vermehren.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesamt für Risikobewertung, Land & Forst)