Grashüpfer im Garten: Das verraten sie über jedes Zuhause

Ein gelbgrüner Grashüpfer mit großen, dunklen Augen sitzt seitlich an einem Halm im Gras. Die Flügel liegen eng am Körper an. Es sind feine Tautropfen auf den Grashalmen zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Eileen Kumpf

Wer Grashüpfer im Garten hat, fragt sich vielleicht, was der Besuch der zirpenden Insekten in der heimischen Naturoase zu bedeuten hat. Vor allem im Sommer zeigen sich die kleinen Tiere gerne ‒ und sie verraten tatsächlich ein Geheimnis.

Im Hoch- und Spätsommer sind sie überall zu hören. Wer Grashüpfer im eigenen Garten findet, sollte folgende Details unbedingt kennen.

Gute Nachrichten für Gartenbesitzer, die ein Zirpen hören

Ein kleines Insekt hüpft durchs Gras ‒ und schon wird „Grashüpfer“ gerufen. Was aber viele nicht ahnen: Es gibt viele unterschiedliche Heuschreckenarten. Unter anderem zählt die sogenannte kleine Feldheuschrecke dazu. Außerdem existiert das auffällige Grüne Heupferd. Im Sommer sind sie häufig im eigenen Garten zu Gast. Sie machen sich primär durch ihr lautes Zirpen bemerkbar. Sobald man das Gras betritt, sieht man oftmals, wie die kleinen Tiere die Flucht ergreifen, um sich in Sicherheit zu bringen. Wer sich Sorgen macht, kann aufatmen: Die kleinen Besucher sind nicht nur harmlos, sondern auch ein positives Zeichen.

Grashüpfer im Garten: Sie geben einen wertvollen Hinweis

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Findet man Heuschrecken in der eigenen Naturoase, bedeutet es in der Regel, dass alles im Gleichgewicht ist. In solchen Gärten wird kaum bis selten mit chemischen Mitteln gearbeitet ‒ und dort fühlen sich viele Tiere wohl. Bei der Nahrung sind Grashüpfer nicht sonderlich wählerisch: Sie entscheiden sich, abhängig von der jeweiligen Art, zumeist für einfache Grashalme, fressen aber beispielsweise auch Schädlinge, etwa Spinnmilben. Das nützliche Menü der Insekten umfasst zudem Blattläuse und kleine Raupen.

Gleichzeitig stehen die Hüpfer selbst ganz oben auf dem Speiseplan der heimischen Tierwelt: Hungrige Vögel, Igel, Spitzmäuse und flinke Zauneidechsen jagen die „Eiweißbomben“ gerne. Trotz ihrer Beißwerkzeuge droht Menschen und Haustieren keine Gefahr. Die Tiere besitzen keinerlei Gift und übertragen keine Krankheiten. Höchstens krabbeln sie mal neugierig über die Hand. Selbst wenn ein großes Heupferd im absoluten Ernstfall zwickt, blutet nichts. Auch das mühsam angebaute Gemüse fressen sie niemandem weg, da unsere Arten überwiegend als friedliche Einzelgänger leben.

(Quellen: Bundesamt für Naturschutz (BfN), NABU, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)