Größter Aldi-Konkurrent: Discounter mit vielen neuen Standorten

Im Vordergrund sind Festivalbesucher und Absperrungen zu sehen. Im Hintergrund prangt ein riesiges Schild mit dem LIDL-Logo und einem Plektrum mit der Aufschrift "ROCK STORE Voll versorgt".
Symbolbild © imago/Beautiful Sports

Der größte Aldi-Konkurrent breitet sich immer mehr in Deutschland aus. Vor allem in den Innenstädten der Bundesrepublik sollen die Kunden künftig besseren Zugang zu dem Discounter haben. Bis Ende 2026 eröffnen vier neue Standorte.

Discounter sind meist günstig und man bekommt alles für den täglichen Bedarf. Oft sind sie jedoch ungünstig gelegen und mit den öffentlichen Verkehrsmittel nur bedingt zu erreichen. Das soll sich künftig ändern.

Discounter bekommt vier neue Standorte

Seit 2022 war es immer wieder groß in den Schlagzeilen: Die Krise und schließlich die Insolvenz von Galeria. Seither hat das Unternehmen zahlreiche Warenhäuser geschlossen, um sich über Wasser zu halten. Jedoch sind auch neue Kooperationsverträge entstanden, die mehr Kundschaft anlocken sollen. Ein solcher Partner ist die Discounter-Kette Lidl. In Berlin gibt es bereits seit dem vergangenen Jahr zwei Lidl-Filialen bei Galeria – eine am Hermannplatz und eine am Kurfürstendamm. Nun sollen weitere folgen.

Insgesamt vier Discounter-Filialen sind in den Warenhäusern des Kooperationspartners geplant. Noch in diesem Jahr zieht eine Lidl-Filiale ins Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg ein. Auf etwa 1.000 Quadratmeter finden Kunden alles, was sie für den täglichen Bedarf benötigen. Im Sommer oder Herbst 2026 folgen je eine Filiale in der Stuttgarter Königstraße und eine in Viernheim – wobei Letztere sogar über eine Fläche von 1.400 Quadratmeter verfügen soll. Und schließlich entsteht bis Ende 2026 eine neue Lidl-Filiale auf rund 1.300 Quadratmetern in der Düsseldorfer Schadowstraße.

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Aldi-Konkurrent breitet sich in deutschen Innenstädten aus

Sämtliche Filialen sollen barrierefrei sein und über individuelle Eingänge und Öffnungszeiten – losgelöst von Galeria – verfügen. Für den schnellen Einkauf zwischendurch finden Kunden zusätzlich zu den klassischen Kassen an allen neuen Lidl-Standorten auch Self-Checkout-Kassen. Mit der Partnerschaft wollen die Verantwortlichen den Discounter näher zu den Menschen bringen: In die Zentren deutscher Großstädte. Diese sind in der Regel deutlich besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Außerdem lässt sich so auch das Nützliche mit dem Spaßigen verbinden. Shopping und Wocheneinkauf sind mit nur einem Weg erledigt. Damit ist auch die Zeit der exklusiven Feinkostabteilungen in den großen Warenhäusern vorbei.

(Quellen: Kaufhof, Lidl, dpa)