Große Krise: Media Markt und Saturn streichen Rabatte

media Markt und Saturn Filiale
Foto: MediamarktSaturn RetailGroup

Alle Händler haben mit der Inflation und den gestiegenen Energiepreisen zu kämpfen. So auch Media Markt und Saturn. Das hat Folgen.

Die Krise macht allen zu schaffen. Verbrauchern sowie Händlern. Media Markt und Saturn reagieren jetzt. Für die Kunden kommt die Preispeitsche.

Höhere Preise, keine Schnäppchenjagd mehr

Die Inflation liegt mittlerweile bei 7,5 Prozent. Das zieht Handlungsbedarf nach sich. Für Supermärkte und Discounter. Aber auch für Elektrofachgeschäfte wie Media Markt und Saturn.

Daher kündigte der Mutterkonzern der beiden Marken nun konkrete Maßnahmen an. Kunden müssen sich daher auf Veränderungen einstellen.

Ceconomy ist der Mutterkonzern mit Düsseldorf. Dieser ist enorm verschuldet. Die Schulden stiegen jüngst um fast eine Milliarde auf ca. 2,5 Milliarden Euro.

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Auch der Aktienkurs fiel. Und zwar um 1,85 Punkte seit Jahresbeginn. Im dritten Quartal verzeichnete Ceconomy einen gestiegenen Verlust von 76 Millionen auf 95 Millionen Euro.

Mutterkonzern von Media Markt und Saturn immer höher verschuldet

Ceconomy muss also jetzt handeln. Und das tut er auch. Das Unternehmen erhöht die Preise bei Media Markt und Saturn. Rabatt-Aktionen werden außerdem eingestellt.

Märkte sind vorbereitet

Die Inflation ist nicht der einzige kritische Punkt. Auch die gestiegenen Energiepreise machen Ceconomy Sorgen. Es droht zudem eine mögliche Gas-Knappheit. Darauf sollen die Märkte jetzt durch Notfall-Teams vorbereitet werden.

Die mit Erdgas beheizten Märkte werden mit zusätzlichen Elektroheizungen ausgestattet. Es gibt auch Überlegungen, die Verkaufsflächen zu verkleinern. Denn das Personal soll im Winter nicht frieren.

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Auf Rabatte wird verzichtet

Nach Verkaufsstart neuer Produkte gab es meist Rabatte. Diese sollen künftig wegfallen. Denn die Kosten sind gestiegen. Und auch das Kaufverhalten der Kunden hat sich geändert. Es ist rückläufig.

Das bedeutet insgesamt: Beim Kauf eines Elektrogerätes müssen Kunden jetzt deutlich mehr zahlen.

So sollen die gestiegenen Kosten aufgefangen werden. Ob das klappt, ist fraglich. Denn die Kunden müssen ebenfalls viel mehr aufs Geld gucken. Gibt es keine Rabatt-Aktionen mehr, wird das Konsumverhalten vielleicht noch rückläufiger.