Großer Räumungsverkauf startet: Spielwarenkette nun in der Krise

Das Innere eines Geschäfts mit verschiedenen Spielwaren und Haushaltsartikeln. Im Vordergrund Kuscheltiere, Geschenkpapier und Spielzeugautos. Im Hintergrund einige Kunden, die auf der Suche nach Waren sind.
Symbolbild © imago/imagebroker

Eine Spielwarenkette befindet sich in der Krise und hat einen großen Räumungsverkauf gestartet. Doch für den Spielzeughändler besteht noch eine Chance, die man nun ergreifen will.

Eine Spielwarenkette startet nun einen großen Räumungsverkauf. Denn sie befindet sich in der Krise und muss nun Maßnahmen ergreifen, um auch in Zukunft bestehen zu können.

Bekannte Spielwarenkette ist insolvent – über 100 Filialen betroffen

Regelmäßig lassen die Regale die Herzen der Kinder und ihrer Eltern höherschlagen. Egal, ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder Ostern oder einfach mal so zwischendurch. In den über 100 ROFU-Filialen, die in ganz Deutschland verteilt sind, fand man immer etwas, um den Kleinen und Größeren eine Freude zu bereiten. Playmobil, Lego, Barbie – alle großen Marken waren vertreten.

Im Laufe der Zeit sanken jedoch die Gewinne der beliebten Spielwarenkette. Anfang 2025 war es dann leider so weit: Das Unternehmen musste am 19. Januar Insolvenz anmelden. Rund drei Monate später ging es dann in das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Und plötzlich standen über 100 Filialen auf dem Prüfstand.

Spielwarenkette startet Räumungsverkauf: So soll es für die Filialen weitergehen

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Am 23. April schloss ROFU Kinderland – wie die Spielwarenkette offiziell heißt – eine Investorenvereinbarung mit einem erfahrenen Investor, der die Kette nun wieder auf Spur bringen soll. Die Kids & School Holding GmbH hat sich nun der Zukunft des Spielwaren-Unternehmens angenommen und eine entsprechende Lösung geboten. Diese beinhaltet jedoch auch, dass Filialen geschlossen werden müssen. Laut bisherigen Kenntnissen betrifft dies 27 Filialen, womit nur noch 77 Standorte weiterbetrieben werden. Ab August soll ROFU wieder eigenständig handeln können.

Für die 27 Filialen bedeutet die Schließung nun einen Räumungsverkauf, bei dem die Kunden ordentlich abstauben können. Dieser soll bis Juli dieses Jahres gehen und betrifft die Filialen in Bochum, Eschweiler und Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen. Allerdings soll die Filiale in Bochum erhalten bleiben. Kunden sollten achtsam sein, heißt es. Denn Gutscheine können in diesen Filialen nicht eingelöst oder gekauft werden. Bestellungen, Reparaturaufträge und Werkstattservice bieten sie nicht mehr an. Zudem gelten auch keine Preise aus Angeboten oder Prospekten. Nur der Preis am Regal zählt.

(Quellen: ROFU, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)