
Immer mehr Menschen gehen jetzt auf die Barrikaden. Der Streit um Tiershows im Europa-Park in Rust wird immer heftiger. Es regt sich großer Widerstand unter den Menschen.
Im baden-württembergischen Freizeitpark Europa-Park ist eine neue Debatte entbrannt. Erneut gibt es Streit um Tiershows. Immer mehr Menschen protestieren nun dagegen.
Widerstand wird immer größer
In dem beliebten Vergnügungspark Europa-Park ist erneut ein Streit um die Tiershows entbrannt. Auslöser sind Videos, welche in den sozialen Netzwerken kursieren und Szenen aus den Tierattraktionen des Parks zeigen. Diese Videos sorgen bundesweit für Diskussionen – ganz besonders unter den Tierschützern. Denn während die meisten Menschen es als friedliches Familienidyll wahrnehmen, wird nun die Kritik an den Tiershows immer lauter. Viele finden diese nicht mehr zeitgemäß. Besonders laute Kritik übt dabei die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland. Diese fordern ein Ende bestimmter Tierdarbietungen. Ihrer Ansicht nach sollte Unterhaltung nicht auf Kosten von Tieren stattfinden. Ein moderner Freizeitpark kommt auch ohne Tiernummern aus, ohne dabei unattraktiv für die Menschen zu sein. Stattdessen – so die Ansicht von PETA – kann man den Fokus stärker auf Technik, Achterbahnen und kreative Themenwelten legen.
Der Europa-Park will auf den Streit um die Tiershows nicht eingehen und weist die Vorwürfe zurück. Man betont, dass man sich an alle gesetzlichen Vorgaben hält. So arbeitet man nur mit Fachpersonal, und die Tierhaltung selbst wird streng kontrolliert und regelmäßig überprüft. Hinzu kommt, dass die Tierpräsentationen seit Jahrzehnten ein Bestandteil des Parks sind, und viele Gäste nehmen diese positiv wahr.
Immer mehr Menschen steigen in die Debatte ein
Mittlerweile geht der Streit um Tiershows über einzelne in den sozialen Medien gepostete Szenen hinaus. Viel eher diskutiert man hier schon grundsätzlich über Tierhaltung in Freizeitparks. Kritiker argumentieren, dass sich die gesellschaftlichen Ansichten inzwischen verändert haben. Früher galten Tierdressuren als selbstverständlich, doch inzwischen schaut man beim Thema Tierwohl genauer hin. Unterstützer hingegen sehen die pädagogischen Elemente und auch, dass derartige Shows die Besucher für die Tiere sensibilisieren können.
Fakt ist: Der Streit um Tiershows nimmt zu. Ob daraus konkrete Veränderungen entstehen oder ob der Park an seinem bisherigen Modell festhält, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Debatte dürfte jedenfalls nicht so schnell verstummen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














