Großes Beben: Aldi plant eine der größten Änderungen – „Kommt“

Ein Blick in eine beleuchtete Aldi-Filiale vom Parkplatz des Discounters. Viele Kunden stehen an der Kasse und warten darauf, dass sie abkassiert werden. Es ist bereits dunkel, also spät am Abend.
Symbolbild © imago/Wassilis Aswestopoulos

Heimlich und leise im Hintergrund: Der Discounter Aldi plant Änderungen mit weitreichenden Folgen. Verbraucher werden davon erst deutlich später etwas bemerken, doch interne Abläufe sollen schon bald spürbar entlastet werden.

Schon seit Längerem liefern sich Aldi und Lidl immer wieder einen Wettstreit um die günstigsten Preise. Sehr zum Vorteil der Kunden. Und genau für diese plant Aldi eine der größten Änderungen. Verbraucher werden dies mit Verzögerung ebenfalls bemerken.

Ein Wettkampf um die günstigsten Preise: Aldi und Lidl immer vorn an

Sehr zur Freude der Kunden reduziert einer der beiden Discounter Aldi oder Lidl ein bestimmtes Produkt, wodurch die andere Kette dann nachzieht und ebenfalls billigere Artikel anbietet. Beide Discounter überbieten sich auch regelmäßig bei den wöchentlich wechselnden Non-Food-Artikeln. Egal, zu welcher Saison und zu welchem Anlass: In den Filialen beider Ketten findet man stets entsprechende Artikel zu günstigen Preisen.

Damit die Discounter so günstige Produkte anbieten können, tut sich vieles hinter den Kulissen. Diese Abläufe bekommen die Kunden gar nicht mit und trotzdem stellen sie einen wesentlichen Teil des Erfolgs der Filialen dar.

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Aldi plant eine der größten Änderungen: „Soll Prozesse optimieren“

Bei den Optimierungsprozessen geht es beispielsweise darum, wie welche Filiale am günstigsten beliefert werden kann. Aufgrund der massenhaften Produktionen kosten die Lebensmittel den Discounter pro Stück nur einen Bruchteil vom Verkaufspreis. Die Artikel müssen jedoch auch in die einzelnen Filialen geliefert werden. Lidl beispielsweise nutzt dafür eine KI, um die Liefer-Prozesse für jede einzelne Lidl-Filiale optimal gestalten zu können.

Aldi setzt nun auf eine andere Änderung. Das Aldi-Netz untergliedert sich derzeit in ca. 20 Regionalgesellschaften, die die Standorte in den einzelnen Bundesländern beliefern. Einige der Aldi-Filialen sollen indessen verschoben werden, sodass sie effizienter ihre Ware erhalten. Damit verkürzen sich laut Unternehmen die Lieferzeiten sowie die Fahrwege. Damit sinken auch die Kosten. So gibt es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen vier solcher Gesellschaften, von denen jede derzeit ca. 110 Filialen beliefert. Durch die Optimierung sollen auch die Kunden den Unterschied bald merken.

(Quellen: Lebensmittel Zeitung, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)