
Um Verbraucher in teuren Zeiten zu entlasten, führen einige Supermärkte inzwischen günstigere Eigenmarken im Sortiment und bieten zudem weitere Angebote an. Doch das ist nicht alles: Jetzt sorgt eine besondere Aktion für Aufsehen.
Bei geringem Einkommen und kleinen Renten steigen die Sorgen im Alltag. Besondere Angebote beim Einkaufen schaffen Abhilfe. So reagieren Händler inzwischen auf Teuerungen.
Preise steigen, während das Konto leerer wird
Ihr Kühlschrank bleibt nicht selten leer: Millionen Rentner in Deutschland leben heute an der Grenze zur Armut oder sind bereits von ihr betroffen. Dass die Preise in den Supermärkten noch weiter in die Höhe schießen, verschärft die Situation. Umso größer ist die Freude vieler Betroffener, wenn sie von besonderen Angeboten und Vergünstigungen lesen, die gerade zur rechten Zeit kommen und zumindest für etwas Entlastung auf dem Bankkonto sorgen.
Günstiger: Supermärkte führen diese Angebote ein
Im syrischen Lebensmittelgeschäft „Teiba Markt“ freuen sich Rentner über einen lohnenswerten Rabatt: Wer seinen Einkauf in der Filiale in Neuruppin in Brandenburg erledigt, bekommt zehn Prozent Ermäßigung auf (fast) alles. Nur für Tabakartikel bezahlen Kunden den vollen Preis. Neben Obst und Gemüse bietet der Betreiber auch Konserven, Getränke und weitere Produkte an. Einzige Bedingung ist die Vorlage des Rentenausweises. Dass Verbraucher sich nun die Frage stellen, ob auch andere Supermärkte älteren Konsumenten in teuren Zeiten auf diese Weise entgegenkommen, verwundert nicht.
Einen dauerhaften, pauschalen Rabatt oder „Zuschuss“ zum Einkauf für Rentner gibt es bei den großen Händlern jedoch nicht. Er ist nach aktuellem Stand auch nicht in Planung. Stattdessen setzen sie immer häufiger auf regelmäßige, zeitlich begrenzte Rabatte für alle Verbraucher und auf App-Coupons. In einer Pressemitteilung hatte Discounter Lidl zudem erklärt, dass ein Warenkorb mit 14 Produkten aus dem Bereich der Grundnahrungsmittel im Januar 2026 insgesamt zehn Prozent weniger als noch im Vorjahresmonat kostet. Demnach mussten Kunden 2025 für ihren Einkauf 30,50 Euro ausgeben, während es inzwischen 27,44 Euro sind. Konkurrent Aldi hatte zu Beginn des neuen Jahres ebenfalls eine Preissenkung für Grundnahrungsmittel umgesetzt. Grundsätzlich gilt weiterhin: Wer sparen will, muss sich vor allem auf Preisvergleiche verlassen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, t-online)














