Hamsterkäufer: Engpass in Supermärkten ist erreicht – „Alles weg“

Ein fast komplett leeres Regal in einem Discounter oder Supermarkt. Das Regal steht in der Abteilung für Hygieneartikel wie Taschentücher und Küchenpapierrollen. Preisschilder am Regal zeigen, wie viel die Ware kostet.
Symbolbild © imago/snapshot

Ein überraschender Engpass in den Supermärkten sorgt für Verwunderung bei Kunden. Die gewohnte Verfügbarkeit ist plötzlich dahin. Fachleute führen die Situation auf einen speziellen Grund zurück, der so manchen stutzen lässt. 

Dieses unspektakuläre Alltagsprodukt ist im Lebensmittelhandel immer verfügbar ‒ könnte man meinen. Der Griff ins Regal ging in einigen Filialen kürzlich jedoch ins Leere. Jetzt reagiert ein Händler und klärt auf.

Ungewöhnlicher Engpass in Supermärkten: Produkt verschwindet 

Es ist ein Produkt, das stets zuverlässig in den deutschen Supermarktregalen steht. Neulich tat sich allerdings ein Rätsel für Kunden auf: Sowohl Rewe als auch Aldi Nord konnten es Berichten zufolge ‒ zumindest in jeweils einer Filiale ‒ zeitweise nicht anbieten. Im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid war der Artikel demnach wohl vergriffen. Jetzt erklären Fachleute, dass ein möglicher Hamsterkauf wahrscheinlich mit den aktuellen Wetterverhältnissen zusammenhängen könnte. Bei einigen werden vermutlich Erinnerungen an das Hamstern von Klopapier wach, doch in diesem Fall geht es um ein ganz anderes Produkt.

Bei vielen Kunden plötzlich gefragt: Das ist vermutlich der wahre Grund 

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Der Jahreswechsel hat Deutschland überraschend winterliches Wetter beschert. Das bleibt nicht ohne Folgen: Einige Städte und Gemeinden melden Engpässe beim Streusalz. Hintergrund ist die erhöhte Nachfrage, die mit dem Schneeaufkommen und dem Dauerfrost einhergeht. Dass Kunden sich nun vorsorglich mit Speisesalz eindecken könnten, mag zunächst ungewöhnlich klingen. Laut Experten ist es das aber offenbar nicht.

Damit lässt sich wohl auch eine Mengenbeschränkung beim Speisesalz in einem Rewe-Markt erklären, die kürzlich auf Reddit für Diskussionen sorgte. Den kurzfristigen Engpass in Lüdenscheid führt Aldi Nord auf verspätete Nachlieferungen zurück und versichert zugleich, die Ware üblicherweise rasch aufzufüllen. Ob mit Speisesalz aus dem Lebensmittelhandel oder mit Streusalz aus dem Baumarkt: Klar ist, dass es privaten Haushalten in vielen Städten und Gemeinden ohnehin untersagt ist, Gehwege damit zu bestreuen. Es kann zu Umweltschäden kommen. Wer nichts falsch machen will, informiert sich deshalb vorab über die geltenden Regelungen und Ausnahmen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)