Haushalte sparen Geld: Kartoffelwasser niemals einfach wegkippen

Mehrere frische Kartoffeln, die ungeschält in einem silbernen Kochtopf auf dem Herd liegen, um gekocht zu werden. Der Topf ist fast vollständig mit Wasser gefüllt.
Symbolbild © istockphoto/Herzstaub

Sie wandert ins Spülbecken – und schon ist die Flüssigkeit verloren. Warum einige Haushalte ihr Kartoffelwasser niemals wegkippen, hat jedoch gute Gründe. Der unkomplizierte Trick hilft dabei, bares Geld zu sparen. Denn das Wasser ist wertvoller als gedacht. 

Wer den Sud direkt entsorgt, verpasst etwas: Kartoffelwasser ist für viele Haushalte ein überraschend wertvoller Geheimtipp. Das ist der Grund.

Warum Haushalte Kartoffelwasser niemals wegkippen sollten

Einige essen die Schale mit, andere verzichten rigoros auf die Hülle der Kartoffel. Der Grund ist ein sogenanntes Alkaloid mit dem Namen Solanin. Dabei handelt es sich um einen Giftstoff in der Schale, der sich beim Kochen im Wasser ansammeln kann. Aus Angst vor einer hohen Konzentration an Solanin landet die Flüssigkeit kurzerhand in der Spüle.

Und auch sonst wissen viele Haushalte nicht, was sie mit dem übrigen Kartoffelwasser stattdessen anstellen könnten. Dabei ist es vielfältiger als gedacht. Sowohl für Gartenliebhaber als auch für Putzfreunde bietet Kartoffelwasser einige Vorteile. Hinzu kommt ein einfacher Trick für alle, die unter rissigen oder trockenen Händen leiden. Somit ist der Sud in vielerlei Hinsicht ein echter Geheimtipp.

Lesen Sie auch
Anstürme drohen: Lidl führt günstige Produkte zu Weihnachten ein

Unglaublich simpel: So klappt es mit der Weiterverwendung des Suds

Weil das Wasser der Erdknolle mit wertvollen Mineralstoffen angereichert ist, dient es unter anderem als natürliches Düngemittel. Einfach die Pflanzen damit begießen, nachdem das Kartoffelwasser Zimmertemperatur erreicht hat. Wichtig: Für diesen Trick eignet sich ungesalzenes Wasser. Wer noch etwas warme Flüssigkeit im Topf hat, nutzt sie am besten als Putzmittel ‒ etwa für Edelstahltöpfe oder -pfannen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz als Pflegemittel. Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter trockenen Händen, etwa durch Heizungsluft. Das führt unter Umständen zu rissigen Stellen, weil die Haut Feuchtigkeit schlechter speichert. Kartoffelwasser schafft ganz einfach Abhilfe. Nach einem Handbad im lauwarmen Sud fühlt sich die Haut geschmeidiger an. Auch bei diesem Trick empfiehlt es sich, ungesalzene Flüssigkeit zu verwenden. Ein Allheilmittel ist Kartoffelwasser aber nicht ‒ trockene Hände werden deshalb am besten regelmäßig eingecremt, damit sie im Winter zart bleiben.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)