
Lidl sorgt im Netz gerade für ordentlich Aufsehen und heftige Reaktionen. Der Discounter hat derzeit ein Produkt im Sortiment, das allerlei Diskussionen entfacht und bei vielen auf Unverständnis trifft.
Lidl lässt sich immer wieder ausgefallene Sachen einfallen, um das Sortiment spannender zu machen. Doch damit überzeugt der Discounter längst nicht alle Kunden.
Lidl-Produkte, die alles andere als gewöhnlich sind
Lidl will sich stets modern und up to date präsentieren. Da kommen virale Trends gerade recht. Allein in den letzten Wochen hat der Discount-Riese neue Produkte beworben, die es normalerweise nicht in jedem Supermarkt gibt. Erst im März stellte Lidl die sogenannten Cédric-Grolet-Törtchen als neue Produkte vor, die 2025 einen regelrechten Dessert-Hype in den sozialen Medien auslösten. Dabei handelt es sich um Desserts, die aussehen wie echte Früchte, mit Gebäck und einer cremigen Füllung im Inneren. Unter der Eigenmarke „Deluxe“ bot Lidl zwei Sorten an: Mango und Pistazie für jeweils 4,99 Euro pro 150 Gramm. Im Vergleich zum Original aus Frankreich, wo ein Törtchen bis zu 13 Euro kosten kann, ein echtes Schnäppchen. Zuletzt mutierte ein Aprilscherz zu einem regelrechten Event. Beim Döner-Croissant wurde ein Croissant von Lidl bei „Muca Kebap“ in Berlin-Kreuzberg wie ein Döner gefüllt. 1.000 glückliche Menschen erhalten am 11. April ein Döner-Croissant vor Ort gratis.
Lidl sorgt mit neuem Produkt für heftige Reaktionen
Mit seinem neuesten Produkt will der Discounter vermutlich ein wenig Jahrmarktstimmung nach Hause bringen. Für 2,99 Euro können Kunden noch bis zum 18. April in vielen Lidl-Filialen halbe, glasierte und gefrorene Bananen kaufen. Als „Boujee Luxury Dessert“ gibt es die Süßigkeit in drei verschiedenen Sorten: Erdnuss, Schokolade und mit einer linken Fettglasur. Für den Preis von knapp 3 Euro sind pro Packung drei halbe Bananen.
Während einige Kunden die überzogenen Bananen wirklich gut oder zumindest nicht schlecht finden, regen sich andere enorm auf. Den meisten stößt der Preis auf. Immerhin könne man so etwas für deutlich weniger Geld selbst zu Hause machen. Obendrein wisse man so auch über die Inhaltsstoffe Bescheid. In der Tat liest sich die Zutatenliste der Fettglasur, die üblicherweise bei Donuts Verwendung findet, eher wie eine chemische Versuchsanordnung. Stoffe, die als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden, halten einige Kunden vom Kauf ab.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Instagram, WHO, Krebsinformationsdienst)














