Hiobsbotschaft: Primark in Deutschland steht vor endgültigem Aus

Menschen vor einem Primark-Eingang.
Symbolbild © istockphoto/Wirestock

Ganz offenbar zeichnet sich ein Ende von Primark in Deutschland ab. Anscheinend soll der Konzern, der für Discounter-Mode berühmt ist, vor dem endgültigen Aus stehen. So schlimm soll es wirklich stehen.

Bei Primark könnten bald die Lichter komplett ausgehen. Zumindest soll der Konzern in Deutschland vor seinem endgültigen Aus stehen. Trotz großer Beliebtheit gibt Primark Deutschland als Standort wohl auf.

Das ist der aktuelle Stand

Primark hatte schnell in Deutschland expandiert. Generell erfreute sich die billige Mode vor allem bei den jüngeren Generationen großer Beliebtheit. Mode zum kleinen Preis, in mächtigen Mengen, das war das Konzept der Modekette aus Irland.

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Immer mehr Filialen verschwinden derzeit jedoch von der Bildfläche. Fast so wie sie aufgetaucht sind, gehen sie wieder unter. Es werden immer weniger Primark-Filialen. Der Konzern hat sich der Fast-Fashion verschrieben, die hierzulande nicht ganz ohne Kritik blieb.

Bald ein Primark-Ende?

Ein Bericht soll zeigen, wie es um den Mode-Konzern derzeit steht. Dabei soll aufgezeigt werden, dass es dem irischen Unternehmen weniger gut geht. Die sinkenden Absätze sprechen jedenfalls für Experten eine klare Sprache.

Im Jahr 2019 konnte Primark 926 Millionen Euro erwirtschaften. Im Jahr 2021 sollen es noch 380 Millionen Euro gewesen sein. Das ist ein Rückgang von knapp 59 Prozent im Umsatzbereich. Und für dieses Jahr erwarten Experten noch niedrigere Zahlen. Diese liegen jedoch noch nicht vor.

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Gründe für den Sinkflug

Ein ehemaliger Mitarbeiter soll angegeben haben, dass er denke, dass der Mutterkonzern ABF zu schnell expandiert hat. Außerdem soll laut ihm, ABF auch den deutschen Markt überschätzt haben. Das schnelle Wachstum sorgte dafür, dass in mehreren Städten große Filialen errichtet wurden. Fast überall wurde dadurch auch ein Überangebot geschaffen.

In anderen Ländern verfolgte Primark eine andere Taktik. Warum so in Deutschland verfahren wurde, das ist nicht bekannt. Auffällig ist aber, dass viele Mietverträge offenbar nicht verlängert wurden und diese Filialen offensichtlich auch schließen müssen.