Hitzewelle verschärft sich – immer mehr Wasserverbote in Deutschland

Auf einer Wiese in einem Garten oder einem Park ist gerade ein Wassersprinkler in Aktion. Er befeuchtet das umliegende Grün regelmäßig mit dem kühlen Nass.
Symbolbild © imago/Silas Stein

Die ersten Städte und Gemeinden haben bereits Konsequenzen gezogen. Nun gibt es immer mehr Wasserverbote in Deutschland. Die anhaltende Hitzewelle macht ein solches Vorgehen jetzt unabdingbar.

Aufgrund der extremen Wetterlage verhängen immer mehr Städte und Gemeinden in Deutschland Wasserverbote. Da heftiger Regen ausbleibt, sind die Folgen nicht mehr zu übersehen.

Erste Kommunen handelten bereits im Mai: Nun müssen zahlreiche weitere nachziehen

Schon seit Anfang des Jahres warnen Experten davor, dass das Jahr 2026 einfach zu trocken ist. Leider behielten sie Recht. Da schon im Mai die Temperaturen ungewöhnlich hoch anstiegen und der Regen ausblieb, sprachen bereits zu diesem Zeitpunkt die ersten Kommunen ein Wasserverbot in Deutschland aus. Viele andere setzten eher auf das Verständnis und die Einsicht der Bürger. Leider wirkte dies nicht. In einigen Gemeinden trockneten die Bäche aus, weil sich Menschen einfach Wasser hieraus nahmen, um den Garten zu bewässern. Deshalb greifen immer mehr Ämter nun zu einem drastischen Schritt. Sie verhängen Wasserverbote und belegen Verstöße mit empfindlichen Bußgeldern.

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Wasserverbote in Deutschland: Das müssen Bürger jetzt beachten

Ob eine Gemeinde ein Wasserverbot verhängt hat, lässt sich auf der Webseite des jeweiligen Ortes leicht feststellen. Aber was zählt eigentlich unter Wasserverbot? Man darf ab dem Erreichen einer bestimmten Temperatur von 8 bis 18 oder 8 bis 19 Uhr oder 10 bis 18 Uhr kein Wasser mehr verschwenden. Dazu zählt das Befüllen der Pools, das Bewässern des Gartens sowie das Entnehmen von Wasser aus Flüssen, Seen oder Bächen. Zudem darf man das Wasser nicht mit Pumpen oder anderen Hilfsmitteln entnehmen. Teilweise darf man auch das Wasser aus Gartenbrunnen nicht nutzen.

Mit diesen Maßnahmen sollen die Pegel nicht weiter sinken und die Gewässer geschützt werden. Zudem will man die Trinkwasserversorgung der Bürger sicherstellen. Wer sich nicht daran hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Das Verbot gilt solange, bis es die entsprechenden Behörden wieder aufheben. Da bislang aber immer noch keine heftigen Regenfälle anstehen, dürfte das Verbot noch einige Zeit anhalten.

(Quellen: Umweltbundesamt, zuständige Kommunen)