
Für Kunden wird es in einem weiteren Lebensbereich bitter, denn die Paketsendungen werden teurer. Auf die Pakete, die man als Verbraucher sonst verschickt, fallen nun hohe Aufschläge und Gebühren an.
Eigentlich ist diese Preiserhöhung keine Überraschung. Denn als Kunde rechnet man damit, dass Paketsendungen in jedem Jahr teurer werden. Doch nun fallen hohe Aufschläge und Gebühren an.
Wer viel bestellt, zahlt viel: Kunden vor einer schwierigen Entscheidung
Gerade in der Weihnachtszeit haben viele auf den gängigen Webseiten ihre Einkäufe erledigt. Die Paketboten, egal ob von Hermes, DHL, DPD oder GLS, hatten viel zu tun. Meistens locken die Händler mit einem entsprechenden Angebot: Erreicht man einen Mindestbestellwert, ist der Versand kostenlos. Da hat man sich als Kunde wohl zweimal überlegt, welche Variante die günstigere ist. Und wer selbst Pakete verschickt, weil er beispielsweise privat etwas verkauft hat, hat die Porto- und Versandkosten einfach an den Käufer weitergegeben. Bei den nun steigenden Preisen werden sich wohl jedoch noch mehr Menschen überlegen, ob sie etwas bestellen, denn die Preise ziehen wieder an.
Paketsendungen werden teurer: Nächster Versanddienstleister zieht nach
Im letzten Jahr hatten alle gängigen Versanddienstleister ihre Preise angehoben. Im März begann Hermes mit der Erhöhung der Versandkostenpreise. Im Juli erhöhte DHL seine Paketgebühren. Im Mai zog DPD nach, und im August folgte GLS. Nun gibt es ab März 2026 jedoch wieder eine Preiserhöhung.
Nach vorheriger Ankündigung setzt Hermes nun seine Pläne in die Tat um und erhöht ab dem 2. März 2026 seine Gebühren für den Paketversand. Je nach Päckchengröße und Versandart steigen die Preise um durchschnittlich 30 bis 35 Cent pro Paket. Hermes begründet die Preiserhöhungen zum einen mit den gestiegenen Personalkosten. Zum anderen wolle man aber auch in fortschrittliche Technologien in den Bereichen Logistik und Nachhaltigkeit investieren. Die Logistik beispielsweise soll flexibler werden und sich somit den Bedürfnissen der Kunden besser anpassen können. Für solch große Investitionen benötigt man jedoch Geld. Dies soll nun über die Einnahmen aus den Versandkosten geschehen.
(Quellen: Deutsche Post, DHL, dpa)














