Hohe Strafen drohen: Gartenlaub nicht einfach in die Biotonne werfen

Eine grüne Tonne, die Biotonne, steht auf einer Rasenfläche und ist komplett gefüllt mit Blättern und kleinen Zweigen und Ästen. Dabei ragen die Zweige und Äste über den Tonnenrand. Gartenlaub darf nicht einfach in die Biotonne geworfen werden. Es drohen hohe Strafen.
Symbolbild © imago/bonn-sequenz

Das kann richtig teuer werden. Gartenlaub darf nicht einfach in die Biotonne geworfen werden. Bei einem Verstoß drohen hohe Strafen und dabei gibt es doch so viele sinnvolle Alternativen.

Bäume im Garten sind schon etwas Tolles. Die Unmenge an Blätter, die die Bäume im Herbst verlieren, ist allerdings weniger erfreulich. Bei einer schnellen Entsorgung des Gartenlaubs in der Biotonne drohen jedoch hohe Strafen.

Kein Gartenlaub in die Biotonne

Jedes Jahr im Herbst ist es das gleiche Bild. Zuerst wechseln die Blätter der Bäume ihre Farbe von grün auf gelb oder rot zur Freude aller. Kurze Zeit später fallen die Blätter in Unmengen ab und sorgen für Ärger und Unmut. So mancher greift in der Not auf die Biotonne zurück, um schnell die Menge an Gartenlaub darin zu verstauen. Für diese Art der Entsorgung drohen jedoch hohe Strafen. Außerdem gibt es viele alternative Möglichkeiten, um das Gartenlaub sinnvoll im Garten zu nutzen, anstatt es einfach in die Biotonne zu werfen.

Viele Alternativen möglich

Im Sommer spenden unsere Laubbaumarten mit ihren zahlreichen Blättern Schatten. Doch im Winter haben sie der Kälte nichts anderes entgegenzusetzen, als ihr Laub abzuwerfen. Jeder Baum verdunstet über die Blätter Wasser. Wenn jedoch der Boden gefroren ist, kann der Baum kein Wasser mehr nachschießen, sodass er vertrocknen würde. Um dem entgegenzuwirken, werfen die Bäume ihre Blätter ab. Die Birke verliert als erster Laubbaum ihre rautenförmigen bis dreieckig gesägten Blätter. Eichen und Bergahorne werfen als letzte Arten die Blätter ab. Dieses Gartenlaub ist allerdings nicht einfach in die Biotonne zu werfen und auf diese Weise zu entsorgen.

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Eine Laubschicht kann beispielsweise als natürlicher Mulch unter Sträuchern und Bäumen den Boden schützen und die Bodenfeuchte regulieren. Igel freuen sich über Laubhaufen im Garten, weil diese den Tieren im Winter als Schlafquartiere dienen. Eine dünne Laubschicht dient auf den Beeten auch als Frostschutz. Eine weitere Alternative, um den Laubmassen Herr zu werden, ist das Anlegen eines Komposthaufens, der neben Laub auch andere Gartenabfälle oder Rasenschnitt enthalten sollte. Bleiben trotz dieser nachhaltigen Alternativen noch größere Mengen an Laub über, können diese auf Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Somit muss Gartenlaub nicht einfach in die Biotonne geworfen werden.