
Eine große Modekette mit vielen Filialen steht offenbar vor dem Aus, denn das Unternehmen musste nun Insolvenz anmelden. Bei den Entwicklungen bleibt dem Inhaber nichts anderes übrig.
Erneut hat die Pleitewelle zugeschlagen. Dieses Mal trifft es eine große Modekette, die einige Filialen betreibt und nun Insolvenz anmelden musste. Offenbar steht das Unternehmen vor dem Aus.
Verändertes Kundenverhalten macht den Verkäufern zu schaffen
Wo man nur hinschaut und hinhört, gibt es eine Pleite nach der anderen. Während Billigshops im Internet boomen und eine große Auswahl aus mehreren Sparten anbieten, müssen die regionalen Händler vor Ort um ihr Überleben kämpfen. Und genau das trifft für viele Unternehmen in den Städten den Hauptgrund, wieso immer mehr Läden schließen müssen. Lediglich Billig-Anbieter vor Ort wie Kik und andere bleiben bestehen. Sie bieten ihre Waren jedoch auch zu einem sehr günstigen Preis an. Große Marken, die selbstverständlich mehr kosten, haben da oft das Nachsehen. Viele Kunden wollen solche Preise einfach nicht mehr bezahlen.
Große Modekette vor dem Aus: So soll es jetzt weitergehen
Bislang gab es immer einen Plan, wie es mit einem Unternehmen weitergeht. Schon beim Insolvenzantrag hat die verantwortliche Geschäftsführung einen Plan hinterlegt. Dazu gehörte zum Beispiel eine Sanierung und Umstrukturierung des Betriebes, damit dieser in Zukunft weiterbestehen kann. Bei dem Textildiscounter Higgins aus Österreich sieht es nun jedoch anders aus. Die Modekette, die erst im Januar dieses Jahres gegründet und im August 2025 mit der Eröffnung von zehn Filialen ihren Start hingelegt hatte, soll nicht weiterbestehen.
Der Geschäftsführer Sven Voth, der die Kette Snipers erfolgreich aufgebaut hatte, verlegte seinen Lebensmittelpunkt von Deutschland nach Österreich und wollte mit der Higgins-Kette seinen nächsten Erfolg feiern. Doch leider ging der Plan nicht auf. Zum einen blieben die geplanten Umsätze aus. Obwohl Higgins auf die Kombination von Eigen- und internationalen Marken setzte und diese günstig anbot, kauften nicht so viele Kunden, wie das Unternehmen geplant hatte. Des Weiteren soll es Probleme bei der Neueröffnung gegeben haben. Auch die Renovierungs- und Ausbaukosten fielen höher aus als geplant. Nun soll das Unternehmen liquidiert werden und damit wohl endgültig vom Markt verschwinden.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Kreditschutzverbands KSV1870, Unternehmensangaben der Panthax GmbH)














