Kaffee-Preise explodieren – einige Marken bis zu 40 Prozent teurer

Eine Filter-Kaffeemaschine läuft durch und bereitet Kaffee zu. Das Gerät steht auf einem Tisch in der Küche. Im Hintergrund ist eine dunkle Flasche auf der Fläche zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Utkucavuskizil

Auf den Kaffeegenuss wollen Fans trotz der hohen Preise nicht verzichten. Einige Marken sind inzwischen um bis zu 40 Prozent teurer. Welche Produkte noch immer verhältnismäßig günstig sind und wie Verbraucher jetzt sparen.

Das beliebte Heißgetränk gehört für einen gelungenen Start in den Tag in fast jedem Haushalt dazu. Doch das morgendliche Ritual verlangt den Kaffeeliebhabern angesichts der aktuellen Marktentwicklung einiges ab.

Kostspieliger Genuss: Verbraucher müssen tiefer in die Tasche greifen

Liebhaber des Heißgetränks trinken es nicht nur für den täglichen Koffeinkick. Viele gönnen sich mindestens eine Tasse Kaffee, weil er ihnen schlichtweg gut schmeckt. In den vergangenen Jahren ist allerdings nicht nur der weltweite Konsum gestiegen: Auch die Preise sind in die Höhe geklettert. Ein wichtiger Grund für die Entwicklung sind die schlechten Ernten in den Anbauländern. Dabei handelt es sich um eine Folge des Klimas, das der Landwirtschaft durch Extremphasen mit Hitze und Dürre zusetzt.

Wer sich von den gestiegenen Preisen nicht abschrecken lässt und weiterhin regelmäßig Kaffee konsumiert, profitiert womöglich auch von gesundheitlichen Vorteilen. Harvard-Forscher schreiben insbesondere dem Filterkaffee positive Eigenschaften zu. So soll das Getränk nicht nur dazu beitragen, bestimmten Lebererkrankungen vorzubeugen, sondern auch die Cholesterinwerte günstig zu beeinflussen.

Lesen Sie auch
Mogelpackung des Monats: Großer Hersteller ist erneut Sieger

Bis zu 40 Prozent teurer: Dieser Kaffee ist betroffen

Nach Informationen von Stiftung Warentest sind die Filterkaffeepreise bei einigen Marken um bis zu 40 Prozent gestiegen, etwa beim Alnatura-Produkt „Kaffee kräftig (gemahlen)“. Dabei handelt es sich um die 500-Gramm-Packung, die 9,99 Euro kostet. Zum Vergleich wurden die Marktstände von November 2024 und Juli 2026 herangezogen. Stiftung Warentest hat 15 Kaffees verglichen. Preiswerter ist unter anderem das Produkt „ja! Kräftiger Röstkaffee“ von Rewe. Die Teuerung beläuft sich lediglich auf vier Prozent. Gleiches gilt für „Aldi Barissimo Classic“ und „Edeka Gut & Günstig Klassik“.

Will man beim Kauf seiner Kaffeeprodukte Geld sparen, raten Verbraucherschützer grundsätzlich dazu, einen Blick auf den Grundpreis zu werfen. Oftmals lohnt sich zudem der Kauf von günstigen Handelsmarken, wenn das Markenprodukt zu viel kostet. Auf diese Weise können Kaffeeliebhaber weiterhin ihr Lieblingsgetränk konsumieren, ohne den Geldbeutel dauerhaft zu strapazieren.

(Quellen: Stiftung Warentest)