
Das dürfte Kaffee-Liebhaber hart treffen: Wie Experten vorhersagen, sollen die Kaffee-Preise noch weiter explodieren. Sie rechnen auch damit, dass die Verbraucher jetzt vermehrt zuschlagen, bevor die Preise steigen.
Wer gedacht hat, die Spitze der Preise sei bald erreicht und in naher Zukunft wird das Portemonnaie wieder entlastet, der dürfte jetzt enttäuscht werden. Denn die Kaffee-Preise explodieren weiter. Viele werden nun vorher noch zuschlagen.
Schon 2024 Tendenz erkennbar – „Kaffee wird zum Luxusgut“
Bereits im letzten Jahr zeigte sich, dass Kaffee für die Endverbraucher deutlich teurer werden würde. Denn aufgrund von zahlreichen Umweltkatastrophen in den Anbauländern schrumpfte die Anzahl der verfügbaren Kaffeebohnen enorm. Da die Kaffeenachfrage jedoch – im Gegensatz zu Prognosen – nicht stark einbrach, sondern ungebrochen hoch blieb, müssen Händler und Betriebe die Bohnen teurer einkaufen. Was den Preis in die Höhe treibt. Bei großen Herstellern wie Dallmayr und Tchibo stiegen die Preise deutlich an. Kunden müssen für ein Pfund Kaffee bei letzterem zwischen fünfzig Cent und einem Euro mehr bezahlen. Damit wird Kaffee zu einem Luxusgut – das sich wohl trotzdem noch viele leisten.
Noch kein Ende in Sicht – Verbraucher werden reagieren
Doch wie nun die Preise zeigen, sieht es in anderen Ländern nicht anders aus. Wer also beispielsweise in Italien Urlaub machen will, muss auch hier mit einem deutlichen Preisanstieg rechnen. Und auch die Einheimischen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dies zeigt sich insbesondere bei dem beliebten Espresso. Wobei es hierbei deutliche regionale Unterschiede gibt. Auch wenn man in Italien weniger für seinen Kaffee bezahlt als in Deutschland, stiegen die Preise seit 2021 um satte zwanzig Prozent an.
Die teuerste Stadt bezüglich des Kaffeekonsums ist wohl die italienische Stadt Bozen, in der der Espresso für durchschnittlich 1,43 Euro kostet. In Triest, Trient und Pescara zahlen Gäste für dieses Getränk 1,34 Euro. Für nicht einmal einen Euro kommen die Menschen in Catanzaro im süditalienischen Kalabrien an ihren Espresso. Eine Tasse kostet hier nicht einmal einen Euro. Aber das ist wohl noch nicht das Ende. Experten rechnen damit, dass bis 2050 ca. die Hälfte aller Anbauflächen auf dem Globus verschwinden könnte. Dies würde noch einmal eine deutliche Preissteigerung für das flüssige Gold zur Folge haben.














