
An bestimmten Standorten stehen die Kunden nun vor verschlossenen Türen, denn Aldi schließt alte Filialen und setzt damit seinen Plan zur Neuausrichtung fort. Das kommt nun auf die Verbraucher zu.
Konsequent setzt Aldi seine Strategie zur Umstrukturierung fort und schließt jetzt alte Filialen. Damit passiert immer mehr Verbrauchern etwas, mit dem sie wohl nicht gerechnet haben: Die Filialen bleiben geschlossen. Aldi führt seine Planungen fort.
Seit Anfang 2026: Discounter und Supermärkte arbeiten an neuen Strategien
Mit dem neuen Jahr starteten viele Discounter und Supermärkte die Umsetzung einer neuen Strategie. Sie hatten flächendeckend Umsätze eingebüßt, denn die Kunden halten sich inzwischen sehr zurück. Viele schauen in die Angebote und kaufen sich nur das, was sie auch benötigen. Die Mehrheit will lieber sparen und gönnt sich einfach nicht mehr so viel. Diese Vorsicht schlägt sich auf die Gewinne der Lebensmittelmärkte nieder. Da die Margen hier sehr klein sind, kann das Ausbleiben der Einkäufe schon eine deutliche Einbuße bedeuten.
Deshalb überprüfen immer mehr Discounter und Supermärkte die Effizienz aller Standorte. Sind die Mieten zu hoch und kommen zu wenig Kunden, wird die Filiale geschlossen. Dem gegenüber steht das Eröffnen neuer Filialen an den Standorten, an denen mehr Kunden einkaufen und die Mieten billiger sind. Wenn die Märkte nicht anmieten, lassen sie Gebäude errichten, in denen dann eine neue Filiale eröffnet wird. Aldi verfolgt nun noch einen anderen Weg, um gestärkt in die Zukunft gehen zu können.
Aldi schließt alte Filialen: Diese Standorte sind betroffen
Bereits im letzten Monat hat Aldi einige Standorte geschlossen. Allerdings nicht für immer. Diese Filialen sind einfach alt und sollen modernisiert werden. Mit einem Umbau und modernen Elementen will man die Einkaufumgebung für die Kunden zu einem besonderen Erlebnis machen. Aldi Nord hat beispielsweise eine Filiale in Uelzen geschlossen. Diese Schließung erfolgte jedoch nur, da zwei Standorte zu einem moderneren und größeren Laden zusammengelegt wurden.
Aldi Süd schloss dagegen die Filialen in Offenburg, Aschaffenburg und Augsburg. Eine Zusammenlegung zweier Filialen in Worms führte zur Schließung einer Filiale. Damit verfolgt Aldi konsequent den Plan von größeren und moderneren Filialen. Die Bauten aus den 1980er- und 1990er-Jahren würden laut Unternehmensführung nicht mehr ins neue Konzept passen. Zudem plant der Discounter weitere Filialen zu eröffnen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Branchenberichte)














