
Es steht offenbar fest: Henkel schließt ein Werk in Deutschland. Laut Medienberichten soll es sich gar um das letzte Werk des Herstellers im Osten der Republik handeln. Eine Sache sorgt dabei für besonders große Verwirrung.
Die Produktion an diesem Standort will Henkel nun für immer einstellen. Noch dieses Jahr soll die Schließung des Werks erfolgen. Von den Folgen sind alle Mitarbeiter betroffen.
Es ist offiziell: Henkel schließt ein Werk in Deutschland
Der Markenriese Henkel steht unter anderem hinter Persil, Somat, Pril und Schwarzkopf. Mit seinem erfolgreichen Produktsortiment ist das Unternehmen in ganz Deutschland vertreten. Nun soll aber eine Produktionsstätte geschlossen werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein Werk der sogenannten „Henkel Consumer Brands“, zu denen die genannten Marken gehören. Sondern um ein Klebstoffwerk, das zu „Henkel Adhesive Technologies“ zählt. Aus diesem Grund kam es Medienberichten zufolge zu einigen Verwirrungen.
Den Informationen nach habe Henkel erst kürzlich betont, dass man hierzulande keine Werksschließungen plane. Offenbar kommt jetzt aber alles anders. Das Unternehmen stellt in diesem Zusammenhang jedoch klar, dass man mit der Schließung keinesfalls die Consumer Brands gemeint habe. Es soll sich vielmehr um das Werk in Heidenau handeln, das offiziell zu den Klebstoffwerken zählt. Die Entscheidung habe man schon letztes Jahr gefällt, heißt es. Auch die Mitarbeiter seien informiert. Als Grund für die Schließung wurde unter anderem eine Produktionsoptimierung genannt.
Das passiert mit den Mitarbeitern, wenn Henkel sein Werk schließt
Medieninformationen nach sollen in Heidenau 40 Mitarbeiter beschäftigt sein, mit denen man wohl Vereinbarungen getroffen hat. So habe man den Betroffenen zum Beispiel die Chance offeriert, in anderen Werken in der Bundesrepublik zu arbeiten. Die meisten Mitarbeiter des Unternehmens Henkel werden aber an Standorten im Ausland beschäftigt, was die Wahlmöglichkeiten reduziert. Auch von Aufhebungsverträgen sowie Vorruhestandsregelungen sei die Rede. Für die betroffenen Mitarbeiter in Ostdeutschland bleibt nun zu hoffen, dass sie sichere berufliche Perspektiven finden.














