
Pasta-Liebhaber müssen jetzt stark sein: Dieser Kunde hat fast 20 Euro für seine Nudeln gezahlt. Im Netz zeigen sich nun teils schockierte Reaktionen. Was sich hinter dem teuren Einkauf verbirgt.
Ein Bon offenbart, wie tief ein Pasta-Fan in die Tasche greifen musste. Mit einem solch teuren Einkauf für Nudeln rechnen Edeka-Kunden üblicherweise wohl nicht.
20 Euro für Nudeln: Edeka-Bon zeigt teuren Einkauf
Ob klassische Bolognese, cremige Käsenudeln oder einfach nur mit Pesto – Nudeln gelten in Deutschland als eines der beliebtesten Gerichte überhaupt. Sie sind unkompliziert, machen satt und schmecken fast jedem. Niedrige Preise für das Grundnahrungsmittel waren früher üblich. Viele Discounter boten Penne und Co. für nur 49 Cent pro 500-Gramm-Packung an ‒ bis die Preise ab 2021 schrittweise deutlich in die Höhe kletterten. Ein italienischer Post im sozialen Netzwerk Threads sorgt indessen erneut für Aufsehen. Dabei geht es um den Edeka-Kassenzettel eines Kunden, der Nudeln für fast 20 Euro gekauft hat.
Welche Marke sich hinter den Produkten verbirgt
„Jetzt steigt alles bis auf das Gehalt“, kommentiert eine offenbar wütende Person unter dem Post des Nutzers, dessen Bon verschiedene Nudelsorten zeigt. Unter anderem sind Farfalle und Pennoni zu sehen. Dabei handelt es sich um Produkte des italienischen Herstellers De Cecco. Die Wurzeln der traditionsreichen Marke reichen bis ins Jahr 1831 zurück. Für insgesamt acht Packungen hat der Kunde 19,12 Euro ausgegeben. Die Reaktionen fallen gemischt aus. „Gehst du bei Edeka einkaufen?“, will eine Person wissen. „Das ist der teuerste Supermarkt in Deutschland“, ergänzt sie weiter. Generell ist bekannt, dass es sich bei De Cecco um eine Premiummarke handelt.
Der Preisunterschied zu herkömmlichen Nudeln lässt sich jedoch nicht allein durch das Image erklären. Während die Industrie oft auf schnelle Hochtemperaturtrocknung und glatte Teflon-Düsen setzt, nutzt De Cecco traditionell Bronzematrizen. Diese erzeugen eine raue Oberfläche für eine bessere Soßenhaftung. Auch das langsame Trocknungsverfahren dient dazu, die Weizenstruktur zu erhalten und eine stabilere Kochfestigkeit zu erzielen. Ob das nun „purer Luxus“ oder Geschmackssache ist – über den Preis lässt sich offenbar ebenso hitzig diskutieren wie über die passende Soße zum Nudelgericht.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Threads, Handelsblatt)














