Klatsche: Weitere Beitragserhöhungen drohen bei Krankenkassen

Eine Frau hält ihre Krankenkassenkarte in der Hand. Die Karte ist von der AOK. Darauf ist ein Bild von einer jungen Frau zu sehen. Bei fast jeder Krankenkasse kommt es nun zu massiven Beitragserhöhungen.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Bei den Krankenkassen drohen vielen Versicherten wohl nun weitere Beitragserhöhungen. Während die Politik noch über Entlastungen und Sparmaßnahmen diskutiert, hat die Realität die Menschen bereits wieder eingeholt.

Aktuelle Hochrechnungen von Experten haben nun ergeben, dass wohl vielen Menschen bei den Krankenkassen weitere Beitragserhöhungen drohen. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und versetzen die Bürger in Sorge.

Diskussionen um Sparmaßnahmen: „Versicherte können nur verlieren“

Schon seit Wochen laufen die Diskussionen um Sparmaßnahmen bei den Krankenversicherungen auf Hochtouren. Während die Kassen dringend Geld benötigen, um die Behandlungen der Versicherten zahlen zu können, stöhnen die Menschen bereits jetzt über die hohen Beiträge. Experten sehen in diesem Dilemma nur zwei Möglichkeiten: Entweder zahlen die Bürger mehr Geld in die Krankenkassen ein oder es müssen Leistungen gestrichen werden.

Beide Seiten muss nun die Politik bedenken. Sie müssen den Krankenkassen das notwendige Geld verschaffen und gleichzeitig versprach man den Bürgern keine weiteren Kostenexplosionen. Nun liegen bereits einige Vorschläge vor, um diese Probleme zu lösen. Doch während die Politiker doch diskutieren und debattieren, hohlt die Menschen im Alltag die Realität längst wieder ein.

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Beitragserhöhungen bei Krankenkassen: Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache

Inzwischen haben Experten nämlich entsprechende Hochrechnungen vorgenommen und festgestellt, dass das Minus in den Kassen der Krankenversicherungen in diesem Jahr um weitere sieben Milliarden Euro auf 59 Milliarden Euro steigen wird. Damit steigen die Ausgaben um sieben Prozent, während die Einnahmen um maximal sechs Prozent steigen würden. Und das ist nicht das einzige Problem.

Jeder in Deutschland weiß, dass es zu dem normalen Kassenbeitrag noch einen Zusatzbeitrag gibt. Dieser liegt laut Vorgaben bei 2,9 Prozent und dient dazu, dass die Krankenversicherungen Rücklagen, also Reserven für den Notfall bilden müssen. Dies dient beispielsweise dem Zweck, dass die Krankenkassenbeiträge der Versicherten nicht stetig angehoben werden müssen. Doch mit einem dicken Minus in der Kasse kann man kaum Reserven aufbauen, so die Experten. Für das kommende Jahr kann laut Experten noch keine verlässliche Prognose erstellt werden, da man zunächst abwarten müsse, welche Maßnahmen die Regierung tatsächlich umsetzt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bitmarck, t-online)