Konsequente Maßnahme: Aldi streicht es – „wird es nicht mehr geben“

Aldi Filiale von Außen.
Symbolbild © istockphoto/Gerd Harder

Das wird es bei Aldi wohl bald so nicht mehr geben. Der Discounter streicht konsequent eine bestimmte Sache, und führt damit eine Maßnahme durch. Die Entscheidung hat bestimmte und wichtige Gründe.

Der Discounter Aldi hat sich für eine konsequente Maßnahme entschieden, die vor allem einen bestimmten Bereich des Lebensmittelhändlers betrifft. Damit streicht der Discounter ein Angebot aus bestimmten Gründen.

Diese Maßnahme setzt Aldi jetzt durch

Bald soll es kein sogenanntes Flugobst mehr im Discounter geben. Aldi hat angekündigt, dass die konsequente Maßnahme bald schon durchgesetzt wird. So wird es dann in den Märkten keine eingeflogenen Obstsorten oder auch eingeflogenes Gemüse mehr geben. Das bedeutet auch ein Ende von nicht regionalen Produkten.

Lesen Sie auch
Aldi senkt Preis für wichtiges Lebensmittel - Kunden sind begeistert

Betroffen ist bislang nur der Markt in der Schweiz. Aldi Suisse teilte mit, dass man auf das Einfliegen von Obst und Gemüse gänzlich verzichten wolle. Darauf habe sich das Unternehmen längerfristig gut vorbereitet. Schon in den letzten Jahren wurde die Menge der per Flugzeug importierten Produkte drastisch reduziert.

So will Aldi die Pläne umsetzen

Wie der Discounter mitteilte, sei bereits seit Anfang des Jahres die Umstellung bei Aldi Suisse erfolgt. Es wird demnach kein Obst oder Gemüse mehr eingeflogen. Der Grund für diese konsequente Maßnahme ist, dass der Discounter hoffe, so mehr für den Umweltschutz tun zu können. Indem kein Flugobst mehr angeboten wird, sollen rund 5.000 Tonnen CO₂ eingespart werden können.

Lesen Sie auch
Nach Streit: Beliebte Süßigkeit streicht jahrzehntelange Tradition

Aldi Kunden in Deutschland können jedoch unbesorgt sein. Der Schritt, kein Gemüse oder Obst mehr per Flugzeug einfliegen zu lassen, sei in Deutschland offenbar noch kein Thema. Wie Aldi auf der Facebook Seite erklärte, achte man dennoch auf möglichst kurze Lieferwege. Zuvor hatte ein Kunde kritisiert, dass es im Winter Erdbeeren zu kaufen gebe.

Regionalität bei Aldi großes Thema

Generell legt das Unternehmen, laut eigener Aussage, großen Wert auf Regionalität. So seien die Erdbeeren aus Griechenland und Spanien importiert, also „noch innerhalb der EU“, wie Aldi auf seiner Facebook Seite bekannt gibt.

Wie es scheint, wird es in Deutschland weiterhin importiertes Obst und Gemüse geben. Ob man sich irgendwann hier auch dazu entscheiden sollte, den Import zu stoppen, ist bisher nicht bekannt.