
Öko-Test hat sich pünktlich zur Grillsaison verschiedenen Kräuterbaguettes gewidmet und kam zu einem enttäuschenden Ergebnis. Ein Marken-Produkt fällt tatsächlich komplett durch und enttäuscht die Kunden sehr.
Öko-Test hat verschiedene Sorten und Marken von Kräuterbaguettes getestet und musste ein erschreckendes Urteil fällen. Wohl die wenigsten haben damit gerechnet, dass ausgerechnet ein Markenprodukt komplett durchfällt.
Die Grill-Saison startet: Diese Produkte dürfen nicht fehlen
Mit den warmen Temperaturen und dem strahlenden Sonnenschein haben bereits die ersten Grillfans ihrer Leidenschaft gefrönt und den Grill angezündet. Es gibt bestimmte Produkte, auf die einfach keiner verzichten will. Dazu gehören beispielsweise Bratwürstchen in klassischer und veganer Form, verschiedenes Obst und Gemüse, vegane und klassische Grillkäse-Sorten und eben auch zahlreiche Beilagen. Neben Kartoffel-, Nudel- und Gemüsesalaten verschiedener Arten dürfen beim Grillfest Kräuter- und Knoblauch-Baguettes nicht fehlen. Diese werden entweder im Ofen aufgebacken oder gleich mit auf den Grill gelegt. Pünktlich zur Saison hat Öko-Test nun Marken- und Eigenmarken-Kräuterbaguettes unter die Lupe genommen.
Kräuterbaguette bei Öko-Test: Ergebnis ist erschreckend
Elf vorgebackene Kräuterbaguettes hat Öko-Test genauer unter die Lupe genommen und kam dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis. Vertreten waren die Eigenmarken von Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Penny und die bekannte Marke Meggle. Letztere fällt mit einem Preis von 1,69 Euro für 160 Gramm teurer aus als die Konkurrenz. Und genau dieses teure Produkt bekommt nur ein „ausreichend“, während es Lidl und Rewe auf die ganz vorderen Plätze schaffen.
Doch wieso schneidet Meggle mit seinem Kräuter-Baguette so schlecht ab? Zunächst bewertete Öko-Test den hohen Salzgehalt von 1,4 Gramm auf 100 Gramm als zu hoch. Zudem setzt die Marke als einziger Hersteller natürliche Aromen ein. Laut Öko-Test geht dies gar nicht, denn ein Baguette sollte aus natürlichen Zutaten bestehen. Das wichtigste K.O.-Kriterium war jedoch, dass das Labor fünf Pestizidspuren fand. Zusätzlich fand man Spuren eines sogenannten Wirkverstärkers. Die Spuren können auf die Gesundheit gehen und stehen sogar im Zusammenhang mit Krebs und Parkinson. Damit gilt die Marke als absoluter Verlierer dieses Tests. Dies zeigt jedoch auch, dass günstig nicht schlecht sein muss.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Öko-Test)














