
Ein weiterer deutscher Getränkehersteller ist insolvent und befeuert damit die Krise. Zwar läuft die Produktion weiter. Die Zukunft für die Mitarbeiter und für das Unternehmen ist jedoch ungewiss.
Die Pleitewelle greift weiter rigoros um sich und hat nun das nächste Opfer gefunden: Ein deutscher Getränkehersteller ist insolvent und lässt besorgte Mitarbeiter zurück. Sie bangen um ihre Zukunft und wissen einfach nicht, wie es weitergehen soll.
Rewe und Edeka ebenfalls betroffen: Produkte stehen in den Regalen
Eigentlich klingt die Nachricht von der Insolvenz des deutschen Getränkeherstellers wie ein Aprilscherz. Denn die Marke feierte große Erfolge und ist bei den Kunden auch jetzt noch sehr beliebt. Denn das Unternehmen geht mit der Zeit und hat sich auch im Gesundheitssektor einen Namen gemacht. So bietet der Getränkehersteller neben den beliebten Ingwer-Shots auch verschiedene Sorten von Smoothies und Saftkuren. Der Trend ging in den vergangenen Jahren hin zu unkomplizierten Getränken, die einem schon am Morgen die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe für den Tag liefern. Je schneller, desto besser. Je gesünder, desto mehr Kunden begeisterten sich für diese Vitaminbomben in Getränkeform. Liebhaber fanden die Getränke auch in den Regalen von Rewe und Edeka.
Deutscher Getränkehersteller ist insolvent: Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Trotz aller Erfolge musste die Curameo AG aus Reichenschwand im Nürnberger Land jetzt Insolvenz anmelden. Am 10. April eröffnete das zuständige Amtsgericht das Insolvenzverfahren über die AG, die bekannt für ihre Ingwer-Shots der Marke „Kloster Kitchen“ ist. Dies verwundert, denn bis zuletzt hatte das Unternehmen sogar noch die Produktpalette erweitert und war gewachsen. Nun bangen die 45 Mitarbeiter um ihre Jobs. Doch wieso eigentlich?
Der Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens liegt darin, dass die Gesellschafter sich nicht über die Finanzierung einigen konnten. Die Produktion läuft indessen weiter, sodass die Kunden auch in Zukunft nicht auf die Produkte verzichten müssen. Derweil überprüft der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter, welche Möglichkeiten zur Sanierung des Getränkeherstellers es gibt. Für die nächsten drei Monate sind zumindest die Gehälter der Angestellten gesichert.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Amtsgericht Nürnberg, Pluta Rechtsanwalts GmbH)














