
Gähnende Leere herrscht nun in den Regalen in den Edeka-Filialen. Denn ausgerechnet ein Produkt will nun jeder haben. Und das ist ständig ausverkauft. Der Hersteller kommt einfach nicht hinterher.
Leere Regale in den Edeka- und Rewe-Filialen finden die Kunden nun für ein ganz bestimmtes Produkt vor. Da die Nachfrage gestiegen ist und der Hersteller Probleme bei der Produktion hatte, müssen sich die Kunden nun in Geduld üben.
Hersteller und Händler merken den Umschwung: Immer mehr Bürger greifen zu diesem Produkt
Inzwischen ist das Lebensmittel nicht nur bei Veganern und Vegetariern beliebt. Immer mehr Menschen greifen zu ihm, da sie auch die positive Wirkung auf die Gesundheit zu schätzen wissen. So soll der Verzehr von 60 bis 80 Gramm dieser Produkte das Risiko für Bluthochdruck bereits um 29 Prozent senken. Außerdem ist es vielfältig einsetzbar. Zwar schmeckt es selbst nach nichts, doch nimmt dafür umso besser die Geschmacksrichtungen von Saucen, Marinaden oder Räucheraromen an.
Im Februar dieses Jahres stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,2 Prozent an. Was sich zunächst gut anhört, hat jedoch einige Probleme mit sich gebracht, die der Hersteller zwar bereits beseitigt hat, aber die fehlende Zeit noch aufholen muss. So kommt es, dass das Lebensmittel in vielen Edeka- und Rewe-Filialen so schnell vergriffen ist, dass viele Kunden leer ausgehen.
Leere Regale in Edeka-Filialen: Hohe Nachfrage trifft auf Probleme beim Produzenten
Das Wundermittel, auf dessen Geschmack nun immer mehr Menschen kommen, ist Tofu. Einst galt die weiße, feste Masse, die vorwiegend aus Soja besteht, als Ersatzprodukt für Veganer und Vegetarier. Doch inzwischen hat es auch unter der klassisch essenden Bevölkerung immer mehr Liebhaber gefunden. Und das nicht nur aufgrund seiner Nährwerte. Es gibt bereits so viele verschiedene Produkte, die als Basis Tofu haben und sehr lecker schmecken.
Der größte Tofu-Hersteller, der unter anderem Rewe und Edeka beliefert, hatte jedoch im letzten Jahr Probleme mit einer seiner Maschinen. Der Dekanter, der Flüssigkeit aus dem festen Tofu zieht, war kaputt und musste repariert werden. Dadurch hat Taifun, Tofu-Marktführer aus Freiburg, Monate verloren. Dementsprechend stockte die Produktion. Die Maschine funktioniert zwar wieder, aber Taifun muss nun die verlorene Zeit aufholen. Das Unternehmen bestätigte, dass man noch einiges aufholen müsse.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Lebensmittel Zeitung, Bundeszentrum für Ernährung)














