
Ein traditionelles Kaffeehaus ist pleite und sorgt für traurige und schockierte Kunden. Sie sind dort gerne ein- und ausgegangen und können nicht verstehen, wieso es soweit kommen musste.
Wer in diesem Stadtteil zu Besuch war, hatte auch einen beliebten Ort, an dem man ausspannen konnte. Vielleicht wird dies jedoch bald nicht mehr möglich sein, denn ein traditionelles Kaffeehaus ist pleite, die Kunden zeigen sich schockiert und traurig.
Eine weitere Pleite: „Stand unter keinem guten Stern“
Kunden hatte das traditionelle Kaffeehaus bereits für sich gewinnen können. Doch die Vergangenheit holte diesen beliebten Ort immer wieder ein. So gab es laut Aussagen der Betreiber von Anfang an große Probleme. Dabei sind die neuen Eigentümer noch gar nicht lange mit dem Kaffeehaus beschäftigt. Im letzten Jahr erfolgte erst die Neugründung, bei der man sich zunächst optimistisch zeigte. Doch nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Bislang ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt, wie viele Mitarbeiter von der Pleite betroffen sind.
Traditionelles Kaffeehaus ist pleite – das haben die Kunden noch nicht erwartet
Leider hat die Unternehmensführung keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als beim zuständigen Amtsgericht in Wien den Antrag auf Insolvenz ohne Eigenverwaltung anzumelden. Kunden können derzeit im „Florianihof“ nicht für ihren Kaffee vorbeikommen, denn das Haus musste schließen. Derzeit sind 30 Gläubiger von der Insolvenz des Kaffeehauses betroffen. Weitere können noch bis zum 28. April dieses Jahres ihre Ansprüche geltend machen.
Doch wie konnte es soweit kommen, dass ein so junger Betrieb schon so früh die Segel streichen muss? Laut der Betreiberfirma, der SLS Gastro GmbH, habe in der letzten Zeit davor immer wieder der Besitzer gewechselt. Daher habe man sich einen neuen Kundenstamm aufbauen müssen. Da die Kosten am Anfang jedoch sehr hoch liegen, hätte man mit den geringen Umsätzen die auflaufenden Ausgaben einfach nicht decken können. Der Alpenländische Kreditorenverband prüft nun das Vorhaben eines Sanierungsplans. Mit diesem soll das Kaffeehaus mit 20 Prozent entschuldet werden. Diese Summe wird zwei Jahre nach der Annahme dieses Antrags fällig.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Alpenländischer Kreditorenverband)














