„Kunden traurig“: Bekannte Marken verschwinden bei Kaufland

Der Eingang einer Kaufland-Filiale, wo die Aufschrift "Kaufland" in roten Buchstaben hängt. Kunden laufen in die Filiale hinein, während einige Menschen an der Kundeninformation stehen und Anliegen mit einer Mitarbeiterin klären.
Symbolbild © imago/Manfred Segerer

Einige Marken werden bei Kaufland künftig nicht mehr zu finden sein. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten für Kunden, die Ausschau nach ihren Lieblingsprodukten halten. Das ändert sich jetzt.

Sie waren lange Zeit verfügbar, doch nun ändert sich einiges. Das Unternehmen Kaufland streicht bestimmte Marken ‒ und führt im Rahmen einer Neuerung Folgendes durch.

Bei Kaufland verschwinden bestimmte Marken 

Beim Wocheneinkauf wollen Verbraucher nicht nur Geld sparen. Eine Studie des IFH Köln (Institut für Handelsforschung) bestätigt: Viele Kunden übertragen ihre Erwartungen und Erfahrungen aus dem Onlinehandel inzwischen auf den stationären Handel. Dazu gehören etwa die einfache Suche und Schnelligkeit. Demnach möchten auch Supermarktkunden nicht mehr minutenlang vor den Auslagen stehen, um zwischen Dutzenden fast identischen Artikeln zu wählen. Für Handelsunternehmen bedeutet dieser Wunsch nach Klarheit, dass sie ihre Warenpräsentation überdenken müssen. Genau dazu hat sich Kaufland nun entschlossen, denn auf Kunden kommt eine wichtige Änderung zu.

Das passiert wirklich beim beliebten Lebensmittelhändler 

Der Großflächen-Discounter geht bei der Neugestaltung seiner Waren einen großen Schritt und rührt rund 4.500 Artikel an. Wer künftig vor den Regalen steht, wird feststellen, dass die optische Trennung zwischen den verschiedenen Hausmarken schrittweise aufgehoben wird. Statt vieler unterschiedlicher Designs soll sich ein gemeinsames Erkennungsmerkmal durch das gesamte Sortiment ziehen: Eine weiße Ecke, kombiniert mit dem Firmen-K, dient dabei als verbindendes Element. Auf diese Weise will der Einzelhändler Kunden eine bessere Orientierung bieten. Doch das ist nicht die einzige Änderung.

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Der optische Wandel geht mit einer Reform der Namen einher, die das Ende bekannter Labels bedeutet. Besonders deutlich wird das etwa im Veggie-Regal. Die bisherige Marke K-Take It Veggie wird vollständig durch K-Plant Based ersetzt, um den Trend zur pflanzlichen Ernährung zeitgemäßer abzubilden. Das bedeutet zugleich: Kunden, die befürchten, dass ihre Einkaufsfavoriten ersatzlos gestrichen werden, können grundsätzlich aufatmen. Um einen unnötigen Abfall von Verpackungsmaterial zu vermeiden, erfolgt der Austausch in den Regalen zudem nur nach und nach. Erst wenn die vorhandenen Bestände im alten Look komplett abverkauft sind, rückt die neue Generation in den Verkauf nach.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)