
Gerade Lebensmittel-Märkte merken die Entwicklung, dass die Deutschen kaum noch Geld zum Einkaufen haben. Die Statistiken und die Umfragen sprechen eine eindeutige Sprache, sodass nun auch die Händler die Politik herausfordern.
Was die Bevölkerung jeden Tag merkt, ist jetzt auch bei den Händlern angekommen. Die Auswertungen zeigen, dass die Bürger hierzulande kaum noch Geld zum Einkaufen haben. Dies spüren auch die Supermärkte und Discounter.
Krisen sorgen für weniger Geld im Portemonnaie: Bürger sparen immer eiserner
Zwar gibt es nun etwas Erleichterung bei den Spritpreisen. Diese sind jedoch immer noch so hoch, dass sie an die vorherigen Zeiten gar nicht mehr anknüpfen können. Hinzu kommen die gestiegenen Preise für Wohnkosten und Energie. Damit können sich immer weniger Menschen noch genügend leisten. Die Folge: Sie greifen lieber zu günstigen Produkten und gönnen sich immer weniger. Die Bürger sparen immer mehr und halten ihr Geld immer eiserner zusammen. Laut Experten hat dies auch gewichtige Gründe, die die Politik nicht ignorieren sollte.
Kaum noch Geld zum Einkaufen: Lebensmittelmärkte erkennen eindeutigen Trend
Während viele Deutsche zuvor noch Wert auf bekannte Marken legten und entsprechend zu diesen griffen, verzeichnen Supermärkte und Discounter jetzt einen anderen Trend. 58 Prozent der Verbraucher greifen nun lieber zu den günstigeren Eigenmarken der Lebensmittelgeschäfte. Kaufen sie dennoch einmal ein Markenprodukt, achtet die Mehrheit darauf, dass dieses im Angebot ist. Generell studieren jetzt mehr Kunden vor dem Einkauf die Angebotsprospekte der einzelnen Discounter und Supermärkte. Befindet sich etwas im Angebot, das sie unbedingt haben möchten, greifen sie bei den Sonderpreisen zu.
Deshalb richten sich nun auch die Lebensmittelmärkte an die Politik. Zwar habe der Iran-Krieg nicht so hohe Preise im Lebensmittelbereich hervorgebracht wie der Ukraine-Konfikt. Dennoch seien die Bürger vorsichtig geworden, so die Erkenntnis. Sie halten das Geld zusammen, weil sie nicht wissen, was kommt, sind sich Experten einig. Durch die Ungewissheit will die Bevölkerung für den Notfall lieber über finanzielle Reserven verfügen. Hier müsse die Politik unbedingt etwas tun, sind sich die Händler sicher. Die Bundesregierung müsse der Bevölkerung wieder Sicherheit geben. Dann würde auch das Konsumverhalten wieder an Auftrieb gewinnen.
(Quellen: Ipsos, Lebensmittel Zeitung, Statistisches Bundesamt, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














