Lebensmittelpreise sinken immer weiter – mit teuren Ausnahmen

Auf einem Tisch liegen viele unterschiedliche Prospekte von Drogerien, Supermärkten und Discountern. In den wöchentlich erscheinenden Prospekten finden die Verbraucher besondere Angebote im Lebensmittel- und Non-Food-Bereich, die für diese eine Woche gelten.
Symbolbild © imago/Lobeca

Als Verbraucher mag es einem vielleicht gar nicht so vorkommen, aber die Lebensmittelpreise sinken tatsächlich immer weiter. Dabei gibt es jedoch Ausnahmen, die so teuer sind wie nie zuvor.

Bei den aktuellen Preisen mag man gar nicht so recht glauben, dass die Lebensmittelpreise immer weiter sinken. Die Auswertungen zeigen jedoch, dass genau das der Fall ist. Dabei gibt es aber teure Ausnahmen.

Steigende Lebensmittelpreise machen Verbrauchern zu schaffen: „Wissen nicht, wo das noch hinführen soll“

Schon im alten Jahr, und pünktlich zu den Festtagen, haben sich viele Verbraucher Sorgen darüber gemacht, wie sie ihre Einkäufe bezahlen sollen. Das Weihnachtsfest stellte so manchen vor finanzielle Herausforderungen. Denn eine besondere Lebensmittelkategorie sollte in Unmengen vorhanden sein und schröpfte die Haushaltskasse am meisten: Weihnachtssüßigkeiten. Ein Fest ohne diese Klassiker war wohl für kaum jemanden denkbar.

Laut Auswertungen zählt die Schokolade auch zu den teuren Ausnahmen. Hier verteuerten sich die Preise um durchschnittlich über 30 Prozent, sodass man entweder gezielt nach Angeboten schaute oder nur wenig kaufte. Das gilt auch für Pralinen. Um fast fünfzig Prozent stiegen die Preise für Steinobst, das es in Konserven zu kaufen gibt. Dafür verantwortlich sind Umweltkatastrophen und Krankheiten, die ganze Plantagen vernichteten. Und auch Rinderhackfleisch stellt mit einer Preiserhöhung von knapp 28 Prozent durchaus ein Luxusgut dar.

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Lebensmittelpreise sinken immer weiter: Hier sparen die Kunden wieder

Andere Lebensmittel, darunter Grundnahrungsmittel, die viele Haushalte jeden Tag benötigen, sanken im Preis. Zum Teil sogar erheblich. Wie nun aktuelle Auswertungen zeigen, war die Inflation in den Monaten November und Dezember eher rückläufig. Zwar haben wir die alten Preise wie vor einigen Jahren nicht wieder erreicht. Trotzdem waren teils erhebliche Preissenkungen durchaus spürbar. Die wohl deutlichste Senkung bemerkten Verbraucher wohl bei der deutschen Kartoffel. Hier sanken die Preise um 25,3 Prozent. Und auch das Olivenöl wurde deutlich billiger. Die Preise sanken durchschnittlich um 22,5 Prozent. Auch die sinkenden Butterpreise machten sich im Geldbeutel der Verbraucher spürbar bemerkbar. Sie sanken um 21,5 Prozent. Auch Weintrauben und Eisbergsalat erreichten wieder niedrigere Preise. Sie sanken um 19,3 bzw. 12,3 Prozent.

(Quellen: Deutsche Börse, Handelsblatt, dpa)