Leere Regale: Grundnahrungsmittel wird knapp in Deutschland

Im Gang eines Supermarkts sind leere Regale in grauer Farbe zu sehen. Hinten an der Wand sieht man einen Aufhänger, auf dem frische Brötchen abgebildet sind. Darunter steht die Ablage für Gebäck. Das Licht in der Filiale ist an.
Symbolbild © imago/Jürgen Held

Gleich mehrere unglückliche Umstände sorgen dafür, dass ein Grundnahrungsmittel in Deutschland knapp wird. Die Verbraucher müssen in der nächsten Zeit mit leeren Regalen und steigenden Preisen rechnen.

Eine traurige Nachricht für die Verbraucher in Deutschland: Nun wird das nächste Grundnahrungsmittel knapp. In immer mehr Supermärkten und Discountern finden die Kunden aktuell leere Regale vor.

„Viele Faktoren sorgen für Engpass“: Verbraucher müssen sich auf höhere Preise einstellen

Noch vor einigen Wochen hatten Experten versucht, die Verbraucher zu beruhigen. Es lägen absolut keine Gründe vor, dass dieses Grundnahrungsmittel knapp werden könnte. Dabei waren viele Faktoren schon bekannt, die auf einen Engpass hindeuteten. Zum einen sorgt die Tatsache für Verwunderung bei den Verbrauchern, dass nur 72 Prozent des Nahrungsmittels aus dem heimischen Inland kommen. Der Rest wird aus den Niederlanden oder Polen importiert. Zum anderen produzieren die heimischen Betriebe immer weniger. Dies sorgt dafür, dass die Abfüllanlagen stillstehen und für die Märkte in Deutschland nicht mehr viel übrig bleibt. Das Ergebnis: Die Verbraucher stehen vor leeren Regalen. Und wenn sie das Nahrungsmittel doch vorfinden, müssen sie tiefer in die Tasche greifen.

Grundnahrungsmittel wird knapp – Märkte müssen sich zu helfen wissen

Es ist noch gar nicht so lange her, als man für zehn Eier noch 1,99 Euro bezahlt hat, wenn sie aus Bodenhaltung stammten. Inzwischen ist der Preis auf 2,49 Euro geklettert. Und tatsächlich sehen die Regale in den Supermärkten und Discountern leerer aus als noch vor einigen Wochen. Bereits zu dieser Zeit zeigten sich die Menschen besorgt. Denn aufgrund der Vogelgrippe wurden ganze Bestände gekeult. Dieser Ausfall zeigt sich dann bei den zur Verfügung stehenden Eiern.

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Da nur 72 Prozent der Eier aus den heimischen Betrieben kommen, importiert Deutschland den restlichen Bedarf aus den Niederlanden und Polen. Doch auch dort gibt es Probleme. Die Vogelgrippe grassiert in diesen Ländern ebenfalls. Zudem vermarkten in Deutschland immer mehr Landwirte ihre Eier selbst. Natürlich würden sie Ställe dazubauen, doch dies sei sehr teuer. Die Behörden haben die Maßstäbe angehoben, sodass die Bauern die Kosten kurzfristig nicht tragen können. Langfristig könnte sich diese Strategie jedoch lohnen. Davon haben die Verbraucher jedoch jetzt nichts. Und das gerade zu der Zeit, in der Ostern schon an die Tür klopft und die Nachfrage noch einmal rasant steigen wird.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, WDR Markt, Bundesverband Ei)