
Seit Jahren steht das beliebte Getränk in den Regalen. Nun droht jedoch ein Engpass in den Supermärkten. Der Hersteller des bekannten Produkts ist auf das Schlimmste eingestellt. Das ist der Grund für die dramatische Entwicklung.
Wer dieses Getränk kennt und liebt, dürfte diese Nachricht nur schwer verkraften: Das Produkt steht vor einem möglichen Engpass.
Fast jeder kennt das Getränk – doch nun der große Schock
Sie sind klein, quetschbar und leuchten in fast jeder Farbe des Regenbogens. In den Supermarktregalen fallen sie sofort auf, da sie nicht in Glas oder Hartplastik stecken, sondern in einer weichen Kunststoffform mit einem cleveren Verschluss, den man einfach mit der Hand aufdreht. Somit sind sie besonders für Kinderhände geeignet. Seit Jahrzehnten sind sie für viele das Standard-Getränk bei jedem Schulausflug oder Kindergeburtstag.
Was den Inhalt angeht, setzt der Hersteller auf eine Mischung aus Gebirgsquellwasser und Fruchtsaftkonzentrat. Die Auswahl ist riesig: Von Klassikern wie Kirsche, Apfel und Himbeere bis zu Waldbeere oder einem Cola-Mix ist alles dabei. Die vertrauten Flaschen könnten nun jedoch aus den Verkaufsregalen verschwinden, weil den Kult-Getränken ein Engpass droht. Besonders brisant: Der Hersteller vergleicht die Situation mit der Corona-Zeit ‒ und spricht von einer noch höheren Belastung als damals.
Getränkehersteller schließt Engpass in Supermärkten nicht aus
Die Klosterquell Hofer GmbH aus Österreich verkauft ihre Produkte in über 30 Ländern. Bekannt ist der Hersteller hauptsächlich für die Traditionsmarke „Dreh und Trink“ für Kinder. Jedoch drohen dem Unternehmen ‒ genau wie zahlreichen anderen Betrieben ‒ weitreichende Folgen, sofern sich die politische Lage im Iran in den kommenden Wochen nicht beruhigt.
Die Versorgungssicherheit der Getränkeverpackungen ist gefährdet, weil die Preise für das sogenannte Polyethylen (PE) in die Höhe geschossen sind. Der thermoplastische Kunststoff gilt als besonders flexibel und robust. Er ist zudem geschmacksneutral. Hintergrund der aktuellen Situation ist die Blockade der Handelsroute durch Hormuz. Nach eigenen Angaben kann der Getränkeanbieter derzeit zwar noch produzieren, ist jedoch auf Engpässe im Sommer eingestellt und rechnet somit mit dem Schlimmsten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Branchenberichte)














