Lieferanten-Streit: Leere Regale wie nie drohen bei Edeka

Leere Regale im Supermarkt.
Symbolbild © istockphoto/CASEZY

Bei Edeka droht der Lieferanten-Streit zu eskalieren. Die leeren Regale könnten bald schon zum normalen Bild im Supermarkt gehören.

Aufgrund des anhaltenden Lieferanten-Streits drohen bei Edeka jetzt leere Regale. Diese Produkte könnten Kunden bald schon vermissen.

Streit hält an

Edeka streitet sich mit bestimmten Lieferanten um deren geplanten Preiserhöhungen. Daher zeigt sich jetzt schon, dass zahlreiche Produkte aus den Regalen verschwinden. Besonders Drogerieartikel, wie Windeln oder auch Zahncreme werden rar.

Sollte sich Edeka mit den Lieferanten nicht einigen können, werden die Produkte mit Sicherheit aus dem Sortiment verschwinden. Denn dann werden die Hersteller den Markt nicht mehr beliefern. Putzartikel, Hygieneprodukte und Alltagswaren werden dann bei Edeka fehlen.

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Bekannte Marken-Hersteller im Visier

Der Supermarkt möchte die angesetzten Preise der Hersteller nicht akzeptieren. Deswegen tobt schon seit Wochen ein erbitterter Streit. Natürlich wollen die Supermärkte die Produkte so günstig wie möglich an die Kunden verkaufen.

Die deutlich erhöhten Preise rechtfertigen die Lieferanten allerdings mit der Inflation und den damit verbundenen, gestiegenen Kosten. Auch Procter & Gamble möchte seine Preise anheben. Zur Procter & Gamble Gruppe gehören unzählige Markenprodukte.

Edeka und Rossmann im Gespräch

Mit Procter & Gamble sind aktuell sowohl Edeka als auch Rossmann in die Verhandlungen getreten. Von den Preiserhöhungen sollen die üblichen Drogerie- und Hygieneartikel betroffen sein.

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Darunter auch Marken wie Lenor, Pampers, Meister Proper, Ariel, Gilette und Oral-B, um nur wenige zu nennen. Edeka möchte aber bei diesen Preiserhöhungen nicht mitgehen und streitet sich nun mit Procter & Gamble. Sollten sich beide Parteien nicht einigen können, werden die Regale bei Edeka deutlich leerer sein.