Lifehack: Immer mehr Haushalte geben Zucker ins Shampoo

Eine Frau unter der Dusche beim Haarewaschen. Man sieht die Rückenansicht. Sie nutzt Shampoo und schäumt sich die Haare mit beiden Händen ein. Im Hintergrund sind Pflegeprodukte wie Shampoo zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Igor Vershinsky

Schluss mit teuren Produkten: Wer herkömmlichen Zucker ins Shampoo gibt, profitiert von einer überraschenden Wirkung, die unterschätzte Vorteile bietet. Warum der süße Helfer aus der Küche jetzt auch ins Badezimmer gehört.

Zu viel Zucker fördert gesundheitliche Probleme. Allerdings überrascht das süße Kohlenhydrat mit einem besonderen Nutzen im Badezimmer. Das steckt hinter dem Trick, der so manchen ins Staunen versetzt.

Überraschender Nutzen: Ein süßer Helfer aus der Küche

Schokolade, Backwaren, Softgetränke ‒ fast überall ist Zucker enthalten. Sein Ruf als „böses“ Kohlenhydrat, das bei besonders hohem Konsum gesundheitliche Probleme verursacht, ist nicht neu. Unter anderem kann der Energielieferant dazu beitragen, Karies zu entwickeln. Nach zuckerreichen Snacks ist zudem mit Blutzuckerschwankungen zu rechnen. Diese begünstigen Heißhunger und Müdigkeit. Wer gerne nascht, sollte laut WHO-Empfehlung im Schnitt nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag konsumieren. Diabetiker achten oftmals noch strikter auf die Zufuhr, um keine gesundheitlichen Folgeschäden zu riskieren. Allerdings hat Haushaltszucker einen besonderen Vorteil bei der Kopfhautpflege, der teure Produkte überflüssig macht – und dem Körper keinesfalls schadet.

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Zucker ins Shampoo geben: Das ist die überraschende Wirkung

Ein Kopfhautpeeling trägt dazu bei, alte Hautschuppen, Talg und weitere Rückstände wirksam zu entfernen. Doch das ist nicht die einzige Wirkung: Wer gesundes Haarwachstum fördern will, muss nicht immer zu überteuerten Artikeln greifen. Ein einfaches Zuckerpeeling hilft dabei, die Durchblutung bei regelmäßiger Anwendung anzuregen. Besonders praktisch: Wer bislang empfindlich auf Peelings mit Salz reagiert hat, kann es bei sensibler oder gereizter Haut mit Zucker probieren.

Um den Trick zu testen, einfach ein bis zwei Esslöffel Zucker direkt ins Lieblingsshampoo geben und alles gut zwischen den Händen vermischen. Die Mischung trägt man anschließend auf das nasse Haar und auf die Kopfhaut auf. Sanftes Einmassieren hilft nun dabei, den Peelingeffekt zu erreichen. Danach die Haare wie gewohnt gründlich waschen und Produktreste ausspülen. Wichtig: Wer häufig unter Kopfhautentzündungen und starkem Juckreiz leidet, sollte vorerst auf ein Peeling verzichten und die Ursache beim Dermatologen abklären lassen.

(Quellen: American Academy of Dermatology (AAD), Healthline)