Maßnahme: dm schließt bestimmte Produkte in allen Filialen weg

Inmitten einer Shoppingmeile befindet sich eine große Filiale der Drogeriekette dm. Wegen der großen Fensterfronten kann man direkt in den Laden hineinschauen. Vor dem Eingang befinden sich viele Menschen.
Symbolbild © imago/NurPhoto

Die Drogeriekette dm setzt nun eine neue Maßnahme um und schließt bestimmte Produkte in allen Filialen weg. Der Grund dafür sollte vor allem bestimmten Bürgern zu denken geben.

Als Kunde kennt man diese Maßnahme schon aus anderen Märkten. Nun ist die Drogeriekette dm nachgezogen und schließt in allen Filialen bestimmte Produkte weg. Die derzeitige Lage lässt keine andere Möglichkeiten mehr zu.

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Schon solange die jüngeren Generationen denken können, kann man bestimmte Produkte in den Märkten nicht einfach so mit zur Kasse nehmen. Dazu zählen zum Beispiel Zigaretten und andere Tabakprodukte. Diese sind sicher beim Personal verschlossen und werden bei Bedarf herausgegeben. Ältere Menschen werden es noch kennen, doch die meisten Märkte sind bereits auf eine andere Sicherheitsmaßnahme umgestiegen: Früher konnte man noch auf einen Knopf einer bestimmten Zigarettenmarke drücken, und diese fiel nach Freigabe der Kassiererin aufs Band. Nun sind diese Produkte hinter der Kasse sicher verschlossen. Langsam folgten teure Parfums und andere hochpreisige Produkte.

Der Grund für diese verschärften Maßnahmen ist die Flut an Diebstählen, die mit jedem Jahr seit der Pandemie wieder zugenommen hat. Im Jahr 2021 brachten die Einzelhändler 256.694 Diebstähle zur Anzeige. 2023 waren es bereits 426.096. Experten befürchten jedoch, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt, denn der bürokratische Aufwand ist oftmals höher als der Wert der gestohlenen Waren.

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dm schließt bestimmte Produkte weg: Alle Filialen sind betroffen

Von dieser traurigen Entwicklung blieb auch die Drogeriekette dm nicht verschont. Die Diebstähle haben hier ebenso enorm zugenommen. Insbesondere trifft es Produkte wie teurere Parfums, bestimmte Gesichtscremes oder Marken-Rasierer. Deswegen sah sich die Kette zu einem drastischen Schritt gezwungen: Bestimmte Produkte schließt dm nun weg. Man sieht sie in verschließbaren Glaskästen und muss einen Mitarbeiter fragen, wenn man ein solches Produkt kaufen möchte. Dieser bringt es dann gleich zur Kasse.

Mit dieser Maßnahme will man den sich stetig häufenden Diebstählen entgegenwirken. Dabei ist jedoch nicht einheitlich festgelegt, welche Produkte in den Filialen weggeschlossen werden. Je nach Region und individueller Situation entscheiden dies die Marktbetreiber selbst. Zusätzlich zu diesem Vorgehen investiert dm noch in andere Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise die Videoüberwachung, das Sichern der Ware mit bestimmten Magneten, die Alarm auslösen, wenn man mit ihnen die Filiale verlässt, und natürlich die Schulung der Mitarbeiter.