
Diese Maßnahme erscheint mehr als drastisch, hat jedoch einen guten Grund: Eine erste deutsche Stadt verbietet tatsächlich bestimmte Rasenmäher im Garten. Die Benutzung der Geräte hat einfach zu schlimme Folgen.
Eine erste deutsche Stadt sagt nun einem großen und traurigen Problem den Kampf an und verbietet bestimmte Rasenmäher im Garten. Die Folgen sind einfach zu dramatisch, als dass die Verantwortlichen weiter wegschauen konnten.
Viele Bürger haben einen und nutzen ihn gern
Der Sommer ist vorbei, die Temperaturen sinken und die meisten bereiten sich und den Garten schon auf den Winter vor. Dazu gehört das Beseitigen des Laubes, aber auch das – vielleicht letzte Mal – Unkrautjäten und Rasenmähen. Für so manchen gehören diese Aufgaben nicht gerade zu den schönsten. Doch leichter von der Hand geht es mit den entsprechenden Gerätschaften.
Um sich das lästige Mähen des Rasens zu sparen, haben viele Bürger nicht nur einen normalen Benzin- oder elektrischen Rasenmäher, sondern auch einen Mähroboter. Dieser hat den Vorteil, dass man ihn einfach einschalten und sich dann um andere Dinge kümmern kann. Die modernen Geräte erkennen die Rasenflächen und auch, wo sie schon waren. Bei Hindernissen oder anders beschaffenen Flächen – wie zum Beispiel Steinwegen – stoppen sie und kehren um. So praktisch die kleinen Helfer auch sind, haben sie dennoch einen entscheidenden und sehr gefährlichen Nachteil.
Tausende sind inzwischen von der Gefahr betroffen
Denn es gibt Menschen, die die Mähroboter auch nachts ihre Arbeit verrichten lassen. Haben die Geräte keine Energie mehr, schalten sie sich einfach ab oder fahren zur ihrer Ladestation zurück. Das Problem ist nur, dass sie in der Dämmerung und abends zahlreiche Tiere verletzen und sogar töten können. Dazu zählt zum Beispiel der Igel, der zum Wildtier des Jahres 2024 gekürt wurde. Experten schlagen Alarm, denn seine Population ist extrem geschrumpft.
Gegen den Mähroboter können die putzigen Stacheltiere nur verlieren. Sie flüchten bei Gefahr nämlich nicht, sondern rollen sich zu einer stacheligen Kugel zusammen. Damit können sie jedoch nichts gegen den Roboter ausrichten. Ganz im Gegenteil: Durch diese Art der Verteidigung machen sie sich noch angreifbarer für die Klingen des Gerätes und werden dadurch schwer und sogar tödlich verletzt. Deshalb hat die Stadt Köln nun eine Maßnahme getroffen: Ab dem 1. Oktober 2024 dürfen die Bewohner ihren Mähroboter in der Dämmerung und den Abendstunden nicht mehr betreiben – in der aktiven Zeit der Igel. Tagsüber gelten dagegen keinerlei Einschränkungen. Durch diese Maßnahme will man dem Igelsterben den Kampf ansagen und die kleinen, wichtigen Tiere schützen.














