Maßnahmen stehen an für Millionen Gartenbesitzer in Deutschland

Das Bild eines öffentlichen Parks im Sommer. Der Rasen ist gepflegt und grün. Die Bäume tragen volle grüne Blätter. Im Hintergrund sieht man einen blauen Himmel.
Symbolbild © istockphoto/yoh4nn

Mit dem neuen Monat stehen auch neue Maßnahmen für Millionen Gartenbesitzer in Deutschland an. Wer jetzt und richtig handelt, hilft den Pflanzen und sorgt für die richtigen Grundlagen.

Der Juli ist da und bringt für Millionen Gartenbesitzer neue Maßnahmen mit sich. Experten raten jetzt zu einigen wichtigen Schritten, die sogar über die Zukunft der Pflanzen, Hecken, Sträucher und Bäume entscheiden können.

Mitten in der Blüte: Bunt und leuchtend – bei einigen Pflanzen ist die Saison jedoch vorbei

Mit dem Sommer erstrahlen auch viele Gärten in bunten und leuchtenden Farben. Die Mühen des Winters und Frühlings haben sich gelohnt und nun trägt der Garten wörtlich die Früchte des Erfolgs. Bestimmte Arbeiten sollte man zu bestimmten Zeitpunkten erledigt haben. Ansonsten verbietet es das Gesetz oder aber die Pflanzen tragen den Schaden davon. Beispielsweise gilt vom 1. März bis zum 30. September das Heckenschneide-Verbot. Man darf Hecken, Bäume und Sträucher in dieser Zeit nicht fällen, nicht roden und auch nicht radikal bis auf den Stock zurückschneiden. Hintergrund ist, dass Vögel und Kleintiere diese als Nest bzw. Schutz für ihre Jungen benötigen.

Aber jeder Gärtner kennt das: Es gibt Pflanzen, Obst- und Gemüse-Gewächse, deren Zeit inzwischen vorbei ist. Die Ernte dürfte abgeschlossen sein oder kurz bevorstehen. Danach sehen die betroffenen Pflanzen recht müde und hölzern aus, was Gärtnern ein absoluter Dorn im Auge ist. Experten raten nun dazu, bestimmte Schnitte jetzt durchzuführen.

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Maßnahmen für Millionen Gartenbesitzer: Das sollte man jetzt beachten

Auch wenn Rodungen oder radikale Rückschnitte bis September verboten sind, heißt dies nicht, dass man an den Hecken und Sträuchern sowie den Bäumen nichts machen darf. Formschnitte sind erlaubt. Man darf auch verdörrte und braune Zweige sowie Nebentriebe getrost wegschneiden. Vorher, so Experten, sollte man jedoch überprüfen, ob Vögel dort noch ihr Nest haben. In der Regel sind jedoch die meisten Jungen inzwischen flügge und haben das Nest verlassen.

Dann kann dem Formschnitt nichts mehr im Wege stehen. Laut Fachleuten können Hecken, Rosen, Stauden, Beeren-Sträucher und Obstbäume zurückgeschnitten werden. Dabei sollte man auf die einzelnen Zweige achten. Sind diese schon braun und hölzern, können sie bis zum nächsten grünen Trieb entfernt werden. Auch Nebentriebe von Obstbäumen kann man getrost entfernen, so Experten. Diese würden zu viel Kraft rauben und der Reife im Wege stehen. Bei den Rosen hängt es davon ab, um welche Art es sich handelt. Blühen sie zweimal im Jahr, kann ein kräftiger Rückschnitt die zweite Blüte verhindern. Bis zum 15. Juli sollte man diese Maßnahmen erledigt haben.

(Quellen: NABU, NDR, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)