
Kinder kreischen vor Freude, Eltern genießen ein paar Stunden Auszeit vom Alltag: Freizeitparks gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen überhaupt. Nun plant der Europa-Park einen neuen Standort.
Freizeitparks sind Orte, an denen ganze Familien gemeinsam lachen, staunen und sich verzaubern lassen. Von rasanter Achterbahn bis zur gemütlichen Themenfahrt – hier findet jede Generation ihr eigenes Erlebnis. Vor allem beliebt in Deutschland: der Europa-Park.
Europas größter Freizeitpark: Europa-Park lockt jedes Jahr Millionen Besucher
Mit jährlich über sechs Millionen Gästen ist der Europa-Park der größte Freizeitpark Deutschlands. Zugleich gehört er zu den weltweit erfolgreichsten Parks, denn auf 95 Hektar erwarten Besucher 16 europäische Themenbereiche. Beim Spaziergang durch die Themenbereiche reist man an einem Tag von Italien über Griechenland bis nach Skandinavien, während landestypische Architektur, Shows und kulinarische Spezialitäten für echtes Urlaubsgefühl sorgen.
Über 100 Attraktionen sorgen dafür, dass keine Minute langweilig wird. Auf Adrenalin-Fans warten Achterbahnen wie der Silver Star, einer der höchsten Coaster Europas, oder die Looping-Bahn Blue Fire Megacoaster. Familien zieht es in 4D-Kinos, auf Wasserbahnen oder ins „Voletarium“, eine spektakuläre Flugsimulation über Europas Landschaften und Städte. Sechs parkeigene Hotels, ein Campingresort und die Wasserwelt Rulantica machen Rust zu einer Ganzjahresdestination. Besonders beliebt sind die Winterwochen, denn sie verwandeln den Park in ein stimmungsvolles Wintermärchen und bieten Familien und Besuchern jede Menge Unterhaltung abseits der Sommer-Hochsaison.
Europa-Park will neuen Standort mit Rust verbinden
Deutschlands größter Freizeitpark denkt über eine Erweiterung ins benachbarte Frankreich nach. So soll unter dem Namen „Europa Vallée“ im Elsass ein neues Areal entstehen, das mit viel Grün, Sport- und Familienangeboten sowie Hotels ausgestattet sein könnte. Nach Angaben von Geschäftsführer Michael Mack sei die Projektplanung bereits nahezu abgeschlossen. Roland Mack betont allerdings, dass das Projekt vor allem von der Anbindung zwischen Rust und dem neuen Standort abhängt.
Ausschlaggebend wird vor allem die Frage sein, wie der neue Standort im Elsass verkehrstechnisch an Rust angebunden werden kann, denn bereits in der Vergangenheit stand eine Verbindung über den Rhein im Raum – konkret eine Seilbahn zwischen dem badischen Rust und dem Elsass. Diese Pläne sorgten jedoch für erheblichen Widerstand, denn vor allem Naturschützer kritisierten, dass eine Trasse über das geschützte Taubergießen führen würde. Nach Protesten wurde das Projekt vor rund sieben Jahren auf Eis gelegt.














