
Was zunächst wie eine Drohung klang, könnte bald jedoch Wirklichkeit werden. Experten rechnen damit, dass die Lebensmittelpreise jetzt explodieren könnten. Immer mehr Menschen neigen nun zum Vorratseinkauf.
Immer mehr Bürger hierzulande haben es befürchtet: Die Lebensmittelpreise könnten explodieren. Damit sie länger nicht davon betroffen sind, kaufen viele Menschen immer mehr auf Vorrat.
„Wird noch teurer werden“: Ärmere Menschen verzweifeln schon jetzt
Wie jeden Monat haben Experten auch für den März festgestellt, wie hoch die Inflation und der Preisindex gestiegen sind. Wer im Supermarkt oder Discounter einfach nicht glauben kann, dass alles noch teurer geworden ist, bekommt jetzt auch von offizieller Seite die Bestätigung: Die Verteuerung der Lebensmittel geht weiter. Noch ist kein Ende in Sicht.
Gerade die ärmere Bevölkerung trifft dies besonders hart. Sie vergleichen die Preise direkt vor Ort und kaufen meistens nur noch Eigenmarken. Prospekte und Angebotsaktionen werden inzwischen noch sorgfältiger studiert als zuvor. Doch laut Experten soll dies noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein. Wie die Speditionsunternehmen bereits angekündigt hatten, soll es zu weiteren Preissteigerungen kommen.
Lebensmittelpreise könnten explodieren: Bürger fangen an zu hamstern
Doch nicht nur die Speditionsunternehmen warnen vor Preiserhöhungen durch erhöhte Spritkosten aufgrund des Iran-Krieges. Auch andere Bereiche trifft der Krieg. So benötigen beispielsweise die Landwirte hierzulande Stickstoffdünger, der aus Erdgas hergestellt wird. Eine große Wahl haben die Bauern nicht. Entweder nutzen sie anderen Dünger oder bauen Pflanzen an, die weniger Dünger benötigen. Experten warnen schon vor extremen Ernteausfällen, die noch bis ins nächste Jahr nachwirken können.
Immer mehr Menschen fangen deshalb an zu hamstern und kaufen Lebensmittel jetzt ein, um später sparen zu können. Die Not der Menschen ist inzwischen auch in der Politik angekommen. So ist die Rede davon, dass die Grundnahrungsmittel von der Mehrwertsteuer befreit werden sollen. Dies würde direkt bei den Menschen ankommen und diejenigen entlasten, die unter weiteren Preissteigerungen am meisten leiden würden. Experten sehen das Problem jedoch nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Durch den Iran-Krieg fürchten Experten, dass weltweit 45 Millionen Menschen noch in diesem Jahr akute Ernährungsunsicherheit oder Schlimmeres erleben könnten, wenn der Konflikt bis Juni nicht beendet wird.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, FAO, Tagesschau, WDR, Handelsblatt, epd)














