Mengen-Begrenzung: Edeka hängt Warnschilder in Filialen aus

An einem Regal eines Supermarktes oder Discounters hängt ein weißer Zettel mit schwarzem Text. Auf diesem steht, dass die maximale Menge an Öl nur eine bestimmte Anzahl an Flaschen beträgt. Das Regal ist bei einigen Produkten leer.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Wenn die Kunden einfach jegliches Augenmaß für Vernunft verlieren, muss man handeln. Deshalb hängt Edeka nun Warnschilder in seinen Filialen aus und führt eine Mengen-Begrenzung für ein bestimmtes Produkt ein.

Wenn man seinen Wocheneinkauf macht, kann man schnell an die Grenzen geraten – insbesondere dann, wenn ein bestimmtes Produkt schon früh leergekauft wurde. So erging es auch den Menschen bei Edeka, weshalb der Supermarkt nun Warnschilder in seinen Filialen ausgehängt hat.

Auch heute noch ein Problem: Hamsterkäufer ernten Kopfschütteln

Vorbei sind die Zeiten, in denen man um jede Packung Nudeln, Mehl, Öl und Toilettenpapier kämpfen musste. Die Corona-Pandemie hat das normale Einkaufsverhalten ganz schön verändert – zum Glück, mag man da denken. Doch bei einigen Menschen ist der Hamster-Gedanke wohl immer noch im Kopf verankert, insbesondere dann, wenn es um bestimmte Produkte geht. Der Grund ist jedoch keineswegs eine große bevorstehende Krise, sondern eher der wöchentliche Prospekt der Supermärkte und Discounter.

Jede Woche locken die Lebensmittelläden die Kunden mit Angeboten in die Märkte. Manche Produkte sind im Normalfall so teuer, dass man sie lieber im Angebot kauft, wenn sie günstiger sind. Und genau hier beginnt das Problem. Denn Schnäppchenjäger neigen zur maßlosen Übertreibung. Edeka musste handeln und hing Warnschilder in den Filialen aus – und zwar direkt vor die Butter.

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Ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, haben einzelne Kunden die Butter im Supermarkt komplett leergekauft. Die Mengen waren anscheinend so groß, dass andere Kunden nichts mehr kaufen konnten. Dabei ging es wohl um die Buttermarke, die gerade im Angebot war. Was mit einer guten Absicht begann, lässt die Mehrheit der Kundschaft jedoch mit Fragezeichen in den Augen zurück. Neben der verständlichen Vorgabe, dass man maximal vier Pakete Butter kaufen darf, steht auf dem Zettel auch „Butter im Angebot“.

Auf welche Butter sich der Supermarkt bezieht, bleibt dabei jedoch unklar. Vielleicht hat Edeka das Warnschild auch deshalb so allgemein gehalten, damit die Mitarbeiter es nicht jede Woche austauschen müssen. Welche Butter sich in der jeweiligen Woche gerade im Angebot befindet, müssen die Kunden selbst herausfinden.