Millionen Kunden: Sparkasse ändert nach 15 Jahren alle Karten

Eine unbekannte Person steht vor dem Geldautomaten einer Bank und wählt gerade aus dem Bildschirmmenü per Touch-Funktion die gewünschte Funktion aus. Es sind unter anderem Ein- und Auszahlungen möglich.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Damit haben Verbraucher wohl nicht gerechnet: Nach 15 Jahren ändert die Sparkasse ein Detail für Kunden, das viele überraschen dürfte. Millionen Karten sind von der Neuerung betroffen. Neben Begeisterung gibt es allerdings auch einige kritische Reaktionen.

Diese Umstellung löst nun gemischte Gefühle bei Sparkassenkunden aus. Weil sich ein Kartendetail verändert, müssen sich zahlreiche Inhaber auf etwas gefasst machen.

Neuerung für Kunden: Sparkasse ändert ein Detail der Bankkarte

Ob beim Wocheneinkauf oder beim Bäcker: Aktuelle Erhebungen belegen, dass das bargeldlose Bezahlen für viele inzwischen zum Standard geworden ist. Vor allem die klassischen Bankkarten spielen dabei im Portemonnaie der Verbraucher eine wichtige Rolle ‒ nicht zuletzt aufgrund der vergangenen Coronapandemie. Hier setzt nun das größte deutsche Geldinstitut an: Auf Kunden kommt eine bedeutende Änderung zu, die viele bereits in diesem oder aber im nächsten Jahr bemerken werden. Millionen Verbraucher sind betroffen.

Details der Neuerung ‒ und was mit den bisherigen Karten passiert

Über viele Jahre hinweg blieb das optische Grundgerüst unverändert. Das vertraute Design der Sparkassenkarte verabschiedet sich nun jedoch nach rund 15 Jahren von der Bildfläche ‒ es gibt einen neuen Look. Dieser setzt auf Schlichtheit und ein kräftiges Signalrot über die gesamte Fläche. In den sozialen Medien zeigen Nutzer gemischte Reaktionen: „Absolut unnötig“, findet ein Facebook-User. Andere beschreiben das neue Design als modern und freuen sich offensichtlich über die Entscheidung. Das bekannte weiße Sparkassen-S steht unübersehbar im Zentrum der optischen Gestaltung.

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Doch das ist nicht die einzige Auffälligkeit: Die Daten wandern auf die Kartenrückseite, was der Vorderseite insgesamt ein aufgeräumtes Aussehen verleiht. Selbst das vertraute Unterschriftsfeld auf der Rückseite gehört ab sofort der Vergangenheit an. Nun dürften sich einige allerdings auch fragen, was mit den bisherigen Sparkassenkarten geschieht. Grundsätzlich gilt: Kunden erhalten das neue Modell automatisch per Post zugeschickt, bevor ihre aktuelle Karte das aufgedruckte Ablaufdatum erreicht hat. Die bisherigen Karten bleiben demnach bis zum Ende ihrer eingetragenen Gültigkeit einsatzbereit. Das bedeutet, dass Kunden nicht selbst aktiv werden müssen.

(Quellen: Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)