Mitten in der Wiese: Dieses Signal sollten Gartenbesitzer kennen

Das Bild eines öffentlichen Parks im Sommer. Der Rasen ist gepflegt und grün. Die Bäume tragen volle grüne Blätter. Im Hintergrund sieht man einen blauen Himmel.
Symbolbild © istockphoto/yoh4nn

Die Gartensaison geht gerade erst so richtig los, und schon gibt es Signale, die man als Gartenbesitzer kennen sollte. Mitten auf der Wiese gibt es Dinge, auf die man achten sollte. Andernfalls könnte es zu Problemen kommen.

Der Frühling ist da und mit ihm auch der Start in die Gartensaison. Doch plötzlich tauchen mitten auf der Wiese Gewächse auf, die man besser kennen sollte. Andernfalls könnte es problematisch sein.

Dieses Warnsignal sollte man kennen

Ein satter grüner Rasen gilt für viele Gartenbesitzer als ideal. Doch mitten auf der Wiese zeigt sich manchmal auch anderes Grün, welches ein deutliches Warnsignal für den Boden sein kann. Die Rede ist von Klee im Rasen. Denn dieser zeigt an, dass mit den Bedingungen des Bodens etwas nicht stimmt. Denn der wichtigste Grund, warum Klee mitten auf der Wiese entsteht, ist ein Mangel an Nährstoffen, insbesondere an Stickstoff. Während Gräser auf eine regelmäßige Versorgung angewiesen sind, hat Klee den Vorteil, dass er mithilfe spezieller Bakterien Stickstoff aus der Luft gewinnen kann. Angesichts dessen wächst er selbst dort, wo der Rasen schon schwach ist.

Hinzu kommt, dass Klee mitten auf der Wiese (und darüber hinaus) auch mit schwierigen Bedingungen zurechtkommt. Egal ob unregelmäßige Bewässerung, Pflegefehler oder verdichtete Böden – Klee nutzt genau diese Lücken und breitet sich hier schnell aus. Für Gartenbesitzer bedeutet das: Klee ist keine Ursache, sondern ein Symptom. Er zeigt an, dass der Rasen nicht optimal versorgt ist. Wer den Klee loswerden möchte, sollte deshalb nicht nur die sichtbaren Pflanzen entfernen, sondern den Rasen langfristig pflegen. Regelmäßiges Düngen stärkt den Rasen und sorgt dafür, dass das Gras wieder dichter wächst.

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Wichtiges Zeichen für den Garten

Allerdings hat Klee mitten auf der Wiese nicht nur Nachteile. Viele Experten weisen darauf hin, dass die Pflanze auch positive Effekte hat. So verbessert sie die Bodenqualität, indem sie Stickstoff anreichert und damit langfristig die Fruchtbarkeit erhöht. Wird der Klee beim Rasenmähen zerkleinert, wird der Boden durch den im Klee gespeicherten Stickstoff gedüngt. Gleichzeitig ist der Klee eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Blüten liefern reichlich Nektar und ziehen Bienen sowie Hummeln an – und das oft bis weit in den Herbst hinein.

Ein weiterer Vorteil: Klee mitten auf der Wiese macht Rasenflächen robuster gegenüber Trockenheit. Durch seine dichten Blätter beschattet er den Boden, wodurch weniger Wasser verdunstet und die Fläche insgesamt widerstandsfähiger wird. Der Klee ist also kein „Unkraut“, sondern ein wichtiger Hinweisgeber für die Gesundheit des Rasens.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Umweltbundesamt, Industrieverband Agrar, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)