Möbelriese IKEA streicht jetzt Kostenloses – „Zur Kasse gebeten“

Eine Frau schiebt ihren Einkaufswagen mit Möbeln und einer blauen IKEA-Tüte vor einer IKEA-Filiale zum Parkplatz. Hinter ihr sieht man das gelbe IKEA-Gebäude. So einige IKEA-Möbelstücke sind heute ein Vermögen wert.
Symbolbild © istockphoto/Alexander Farnsworth

Jahrelang konnten Kunden diesen Service kostenlos nutzen. Doch nun streicht der Möbelriese IKEA auch diese Dienstleistung endgültig. Damit werden bald also alle Kunden zur Kasse gebeten.

Zukünftig müssen Kunden nun auch für einen Service bezahlen, der bislang kostenlos war. Der Möbelriese IKEA streicht diese kostenlose Dienstleistung nun, womit jeder Kunde jetzt in jeder Filiale dafür bezahlen muss.

Einer der ersten Anbieter: Kunden schätzten kostenloses Angebot

Die E-Mobilität ist unaufhaltsam. Ein großes Problem für die Menschen stellte bislang und stellt es heute immer noch die Möglichkeit des Ladens dar. Der Ausbau von Ladesäulen nimmt zwar stetig zu, doch man benötigt noch weit mehr. IKEA war einer der ersten Märkte, die das Laden auf dem Parkplatz ermöglichten. So konnten E-Auto-Besitzer ihr Fahrzeug entspannt aufladen lassen, während sie gemütlich durch den Einrichtungsriesen schlenderten. Bis 2023 gab es diesen Service kostenlos. Inzwischen muss man an immer mehr IKEA-Filialen zahlen. Wer eine Kundenkarte besitzt, kann entweder auf kostenloses Laden oder deutliche Rabatte setzen.

Möbelriese IKEA streicht Kostenloses: Ist in Zukunft nicht mehr möglich

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In Zukunft soll es jedoch gar keine Möglichkeit mehr geben, sein Fahrzeug kostenlos bei IKEA aufzuladen. Und der Grund ist durchaus nachvollziehbar. Die Ladesäulen auf den IKEA-Parkplätzen sind schon veraltet. Viele der 20-kW-DC-Lader wären schon länger außer Betrieb oder würden nicht mehr zuverlässig für die Kunden funktionieren. Deshalb will IKEA alle Parkplätze entsprechend mit neuen Ladesäulen bis 2028 ausstatten.

Allein in Deutschland soll es mehr als 1.000 Ladepunkte geben. Damit hätten die Kunden an jeder der 54 Filialen etwa 20 Ladeplätze zur Verfügung. Die Zusammenarbeit erfolgt mit dem Stromanbieter Mer. Das Laden erfolgt über die „Mer Connect ME“-App. Über diese können die Kunden bis zu 20 Prozent sparen. Auch wer eine IKEA Family Card besitzt, kann von Rabatten profitieren. Ansonsten bezahlt man für eine Kilowattstunde an einem AC-Ladepunkt 49 Cent, 57 Cent pro Kilowattstunde bezahlt man an einem DC-Ladepunkt mit 50 bis 75 Kilowatt. Bei Schnellladern bezahlen Kunden 69 Cent.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, elektroauto-news.de)