
Eine nächste Insolvenz sorgt für Folgen bei Supermärkten und Discountern, denn die Produkte stehen bei Netto, Edeka und Kaufland im Regal. Den Kunden sind diese nur allzu bekannt.
Schon bald werden die Kunden die nächste Insolvenz spüren, denn die Produkte stehen in viel besuchten Supermärkten wie Edeka, Netto und Kaufland. Sie haben damit wohl gar nicht gerechnet.
Nächster Hersteller insolvent – für viele absolut unverständlich
Mit der drastischen Wirtschaftslage trifft die Pleitewelle nun ein nächstes Unternehmen, das bereits seit 90 Jahren erfolgreich auf dem Markt bestehen konnte. Dabei ist diese Insolvenzmeldung für die meisten Verbraucher absolut unverständlich, denn die zahlreichen Produkte, die der Hersteller produziert und ausliefert, hat wohl jeder im Haus. Das Unternehmen stellt nämlich Kartoffelprodukte aller Art her. Egal, ob es sich dabei um Kartoffel- oder Semmelknödel, Kartoffelpüree oder Gnocchi handelt – die meisten Haushalte werden diese Produkte wohl im Vorratsschrank stehen haben. Nicht umsonst zählt die Kartoffel zu den beliebtesten Nahrungsmitteln in Deutschland.
Produkte stehen bei Edeka, Netto und Kaufland: Das kommt auf Kunden zu
Trotz der allgemeinen Beliebtheit der Kartoffel musste die Dr. Willi Knoll GmbH & Co. KG aus Krumbach in Bayerisch-Schwaben Insolvenz anmelden. Am 1. Mai stellte der Lebensmittelproduzent den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Damit bleibt die Entscheidungshoheit bei der Geschäftsführung des Unternehmens. Das Gericht hat dem Hersteller einen Insolvenzverwalter zur Seite gestellt. Die Zahlungsunfähigkeit betrifft 50 Angestellte der GmbH & Co. KG.
Die Kunden kennen die Produkte des Herstellers aus Supermärkten und Discountern wie Netto, Edeka oder Kaufland. Hier finden sich zahlreiche Produkte wie Püree, Knödel, Gnocchi und viele andere Lebensmittel aus Kartoffeln. Obwohl man den Eindruck gewinnen könnte, dass ein solches Unternehmen gar nicht pleitegehen kann, sprechen die Zahlen eine andere Sprache. So klagt der Hersteller über gestiegene Kosten für Kartoffeln. Und auch Energie-, Transport- und Logistikkosten seien hoch. Im Gegensatz dazu kaufen die Kunden diese Lebensmittel nicht mehr so häufig. Die Gläubigerversammlung tagt am 6. Juli. Erst danach entscheidet sich, wie es mit der Dr. Willi Knoll GmbH & Co. KG aus Krumbach weitergeht.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Augsburger Allgemeine, Pleiteticker.info)














